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Tipps für ein sicheres Feuerwerk

Verbrennungen, Hörschäden, Augen- und Kopfverletzungen – in den letzten Tagen des Jahres verletzen sich immer wieder mehrere tausend Menschen in Deutschland an Feuerwerkskörpern.

Allein bei der DAK mussten vergangenes Jahr rund 3000 Versicherte wegen eines Silvesterunfalls ärztlich versorgt werden.

Silvesterparty im Krankenhaus
„Die fröhliche Knallerei endet oft in der Notaufnahme“, sagt Elisabeth Thomas, Ärztin bei der DAK. „Am häufigsten sind Kopfverletzungen.“ Oft ist der Unfall nicht einmal selbst verschuldet. Denn viele achten nicht darauf, wohin sie die Böller werfen: „Die Knaller sausen kreuz und quer an einem vorbei“, so Thomas. „Doch sind sie nicht nur gefährlich, wenn man von ihnen getroffen wird, sondern auch, wenn sie neben einen explodieren.“

Tipps für den richtigen Umgang mit Knallern und Raketen:

* Knallkörper und Raketen nur im Freien verwenden. Raketen nie unter Überdachungen oder Bäumen zünden.

* Auf keinen Fall gezündete Böller oder Raketen festhalten, nie in Richtung von Menschen, Tieren oder Gegenständen werfen.

* Immer ausreichend Abstand zu Knallkörpern und Raketen halten. Ohrstöpsel als Gehörschutz und ggf. eine Schutzbrille für die Augen verwenden.

* Böller und Raketen nicht von Fenstern oder Balkonen aus abfeuern.

* Mit Kindern abseits vom Gedränge stehen.

* Bevor die Feuerwerkskörper gezündet werden, die Bedienungsanleitung gründlich lesen.

* Niemals Blindgänger aufheben, da diese noch explodieren können.

Erste Hilfe im Notfall:

* Bei Verbrennungen die betroffenen Stellen mindestens 20 Minuten lang mit kaltem fließenden Wasser kühlen. Kein Puder oder Salben in die offenen Wunden geben, Blasen nicht aufstechen!

* Ein verletztes Auge mit einem sauberen Tuch abdecken und verbinden. Fremdkörper möglichst nicht alleine entfernen.

* Größere Splitter oder andere Fremdkörper im Körper nicht herausziehen und den Notarzt rufen. Ansonsten kann es zu unkontrollierten Blutungen kommen.

* Ist das Ohr verletzt und läuft sogar Blut heraus, sofort zum Arzt gehen!

Quelle: DAK

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