Krankheiten

Regelmäßige Tastuntersuchungen der Brust als Krebsvorsorge

Ab einen Alter von 35 Jahren wird bei fast jedem Besuch des Gynäkologen die Brust abgetastet und auf mögliche verdächtige Veränderungen hin untersucht.

Auch die Mammographie ist inzwischen ein beliebtes und gängiges Mittel zur Früherkennung von Tumoren oder Knoten in der weiblichen Brust.

Allerdings ersetzen all diese Untersuchungen nicht die regelmäßige Kontrolle durch die Frau selbst. Am frühesten fallen Veränderungen in den meisten aller Fälle nämlich den Frauen selbst auf.

Dabei muss nicht gleich jede Veränderung oder jeder kleine ertastete Knoten in der Brust auch auf einen bösartigen Tumor hindeuten. Oft handelt es sich auch bei den an Brust oder in den Achselhöhlen entdeckten Knoten um harmlose Zysten oder Verhärtungen im Gewebe der Brust, die gutartig sind.

Vor allem vor dem Einsetzen der Menstruationsblutungen kommt es häufig zu schmerzhaften Gewebeverhärtungen in den Brüsten. Die am häufigsten verbreitete Verhärtung in der Brust ist dabei aber die Mastopathie. Hierbei treten Schmerzen und Schwellungen der Brust in Kombination mit einer starken Druckempfindlichkeit und Knötchenbildung auf. Von der Mastopathie ist etwa jede zweite Frau zwischen 35 und 55 Jahren betroffen.

Doch es gibt auch Anzeichen, die auf einen bösartigen Knoten in der Brust hinweisen können. Dazu gehören eindeutige Größenveränderungen der beiden Brüste aber auch ein Einziehen der Haut oder einer Brustwarze, oder eine Veränderung des Aussehens der Brüste, wenn die Arme hochgehoben werden.

Auch wenn es aus einer Brustwarze plötzlich wässrig, eitrig oder gar blutig nässt, kann dies ein Anzeichen für einen bösartigen bisher unbemerkten Tumor sein. Ebenfalls eine sehr zeitnahe Vorstellung beim Gynäkologen ist ebenfalls geboten, wenn eine plötzliche Rötung der Brust oder Brustwarze auftritt oder eine knotige Veränderung in der Achselhöhle zu ertasten ist.

Bildquelle: aboutpixel.de / abfüllen I © Paul Hakimata

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