Krankheiten

Migräne verursacht keine Hirnschäden

Unter Migräne leiden tausende Menschen in Deutschland.

Dabei kann sie in einer relativ harmlosen Variante schwach ausgeprägt nur saisonal auftreten, viele Menschen allerdings leiden das ganze Jahr unter dem stechenden Schmerz im Kopf, der einhergeht mit Übelkeit.

Lange war nicht klar, ob diese schmerzhaften Migräne Anfälle nicht auch langfristig Schäden im Hirn verursachen können.

Französische Forscher können jetzt alle Migräne Patienten beruhigen. Die Anfälle verursachen keine Schäden im Gehirn. Für ihre Studie untersuchten die französischen Forscher 800 Patienten über 65 Jahren, die unter unterschiedlich stark ausgeprägten Formen der Migräne leiden. 15 Prozent der untersuchten Patienten litten bereits seit jungen Jahren unter den immer wiederkehrenden schmerzhaften Migräne Anfällen.

Da viele Migräne Patienten die Sorge um treibt, dass die Anfälle zu Schädigungen des Gehirns führen könnten, wollten die französischen Forscher durch ihre Studie nun endlich Klarheit verschaffen. Durch Magnetresonanz Untersuchungen könnten die Forscher erkennen, dass die Migräne tatsächlich im Gehirn Veränderungen herbeiführen kann.

Dabei handelt es sich um Veränderungen in den kleinsten Blutgefäßen. In weiteren Untersuchungen aber konnte klar festgestellt werden, das dadurch keinerlei dauerhafte Schäden verursacht werden.

Besonderen Augenmerkt legten die Forscher dabei auch auf diejenigen unter den Migräne Patienten, die bereits seit langer Zeit unter starken Migräneanfällen litten. Zwar konnten bei ihnen die Veränderungen der kleinsten Blutgefäße im Gehirn nachgewiesen werden, die Hirnfunktionen aber waren uneingeschränkt vorhanden.

Dies zeigte der Vergleich mit einer Gruppe Studienteilnehmer, die nicht unter dem starken Kopfschmerz zu leiden hatten.

Als klares Ergebnis ihrer Studie konnten die französischen Forscher somit klar die Frage nach den möglichen Schädigungen der Funktionen des Gehirns durch die Migräne klar mit einem Nein beantworten und so Migräne Patienten beruhigen.

Migräne Tipps von Dr. Strackharn

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