Krankheiten

Schlafmangel kann zu Schlaganfall führen

Zu wenig Schlaf ist ungesund. Diese Tatsache ist seit langem unbestritten. Schlafmangel lässt nicht nur den Teint schlecht aussehen, die gesundheitlichen Risiken sind ebenfalls nicht wenige.

So mehren sich die Hinweise, dass Schlafmangel sogar das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden erhöhen kann.

Statistisch gesehen sind Schlafprobleme wie Probleme beim Einschlafen oder auch Durchschlafen ein eher weibliches Phänomen. Fast doppelt so viele Frauen wie Männer schlafen schlecht. Dabei kann zu wenig Schlaf zu gesundheitlich schwerwiegenden Folgen führen.

So steigt das Risiko von Diabetes ebenso, wie die Gefahr, übergewichtig zu werden. Doch mit zu wenig Schlaf kann sich auch die Lebenserwartung drastisch verkürzen.

In einer groß angelegten Studie konnten US Wissenschaftler jetzt beobachten, dass Schlafmangel zu einem deutlich erhöhten Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt und weiteren Herz – Kreislauf – Erkrankungen führen kann.

Für ihre Studie untersuchten die amerikanischen Wissenschaftler die Auswirkungen einer Schlafstörung bei insgesamt 470000 Teilnehmern aus acht Ländern. Der Beobachtungszeitraum schwankte dabei zwischen sieben bis 25 Jahren. Im Ergebnis konnten die Wissenschaftler festhalten, dass bei einem Schlaf, der häufig unterbrochen wird, oder bei weniger als sechs Stunden Schlaf in der Nacht sich das Risiko, an einer Herzerkrankung zu sterben, um 48 Prozent erhöht, das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden steigt um 15 Prozent.

Dabei gehen die Wissenschaftler davon aus, dass gesteigerte Risiko für einen erhöhten Cholesterinspiegel, Diabetes oder Übergewicht und die dadurch begünstigten Herz und Kreislauf Leiden könnten durch bestimmte Hormone und chemische Stoffe hervorgerufen werden, die Kurzschläfer produzieren.

Empfohlen wird von den Wissenschaftlern in der Nacht mindestens sieben Stunden zu schlafen.

Post a Comment