Cafeteria Kantine Arebitsplatz | © panthermedia.net /CandyBoxImages

Gesunde Ernährung im Büro: Schlank trotz Arbeitsstress

Der klassische Bürojob ist in den meisten Fällen nicht gerade förderlich für eine Bikini-Traumfigur. Ob Bank, Werbeagentur oder Amt; der Großteil der Arbeitszeit wird abgesessen. Umso wichtiger ist es, die Ernährung optimal auf die Ansprüche des modernen Arbeitsalltags abzustimmen. Denn die Leistungskurve sollte möglichst oben gehalten und der Körper nicht mit falschem Essen belastet werden. Mit ein paar einfachen Tipps und Vorbereitungen können Sie in Zukunft ungesunde Fallen umgehen und das Beste aus Kantinenesse, Lieferservice und Co. herausholen.

Kantine: clever essen

Für viele Arbeitnehmer, besonders in großen Bürokomplexen, ist die Kantine der Essenslieferant Nummer 1. Kaum verwunderlich, dass fast jeder fünfte Deutsche täglich in einer Kantine oder Mensa sein essen zu sich nimmt. Das Bundesministerium hat die besondere Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung am Arbeitsplatz unlängst erkannt und die Kampagne Job & Fit gestartet. Denn, auch wenn Kantinen immer mehr auf frische Lebensmittel und Bio setzen, Schnitzel und Pommes gehören für viele Bürohengste zum Alltag.

Um nicht nach dem Genuss der Mahlzeit in ein Essenskoma zu fallen und im Laufe der Jahre den Zeiger der Wage dabei beobachten zu müssen, wie er stetig weiter nach rechts rückt, sollten Sie sich ihr Mittagessen immer selber zusammenstellen. Das bedeutet in der Praxis: vorgefertigte Menüs sind meistens nicht die beste Wahl, da sie aus zu viel Fett bestehen. Entscheiden Sie sich deshalb lieber nur für den Fisch oder das Schnitzel und wählen sie dazu Vollkornreis und viel Salat. Eine Nachspeise sollten sie sich natürlich auch nicht verbieten; wählen Sie hier aber auch lieber den Obstsalat oder eine leichte Quarkspeise.

Lieferservice: Portionsgröße und Beilage sind wichtig

Infografik: Essen per Mausklick boomt | Statista
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Der Lieferservice ist für viele Menschen, deren Arbeitsplatz über keine Kantine verfügt, eine beliebte Alternative. Die Bringdienste haben jedoch oft mit einem schlechten Image zu kämpfen und viele denken bei Lieferservice an fettige Pizza und Pasta aus Alubehältnissen. Geliefertes Essen muss aber nicht zwangsläufig dazu führen, dass Sie in die Breite gehen und sich nach dem Mittagessen schlapp fühlen. Wählen Sie zum Beispiel einen Pizza Bringdienst, der auch gesunde Varianten und Salate anbietet.

Auch ein Lieferservice, der Sushi im Programm hat ist eine gute Alternative, da das traditionelle japanische Gericht satt macht ohne in Fett zu ertrinken und im besten Fall frisch zubereitet ist. Im Zweifelsfall ist es auch immer besser die kleinste Portionsgröße zu bestellen und das Gericht mit von Daheim mitgebrachtem Salat und Co. gesund zu tunen. Dann schmeckt die Pizza Margaritha noch mal so gut und sorgt für Energie.

Selber vorkochen: freie Auswahl
Die Variante „Selber von zu Hause mitbringen“ erfordert etwas mehr Vorbereitung als Lieferservice und Co., ist in den meisten Fällen jedoch auch am gesündesten und leckersten. Am besten bereiten sie zum Beispiel Vollkornspaghetti mit selbstgemachter Soße schon am Vorabend zu und nehmen es am nächsten Tag mit in die Arbeit. Hierzu eignen sich auch die Reste vom Abendessen. Das erfordert nicht viel Aufwand und lässt sich auch am nächsten Tag noch gut verspeisen. In der arbeit können Sie es dann ganz einfach, wenn es eine Mikrowelle oder einen Ofen gibt, aufwärmen.

Wer es puristischer mag kann auch einen Salat, Vollkornbrot und Obst am Morgen zusammenstellen und ist für die Mittagspause gut gerüstet. Es bietet sich jedoch, egal ob Lieferservice, Kantine oder selber Kochen, immer an ein paar gesunde Snacks von zu Hause mitzunehmen. Obst, Jogurt, Nüsse, aber auch das ein oder andere Stück Schokolade, sorgen für einen fitten Büroalltag.

Bonustipp: Trinken, Trinken, Trinken. Neben einer gesunden und ausgewogenen Ernährung ist das Trinken besonders wichtig. Sie sollten ca. 1,5 bis 3 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Das beugt Müdigkeit, sowie Kopfschmerzen vor und fördert das Wohlbefinden.

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