Hochzeitskleid anprobieren
Stil

Say yes to the dress: das passende Hochzeitskleid finden

Kaum ein Kleidungsstück wird mit so viel Bedacht gekauft und dann nur einmal getragen. Das Hochzeitskleid steht für manch eine Braut gar im Mittelpunkt der ganze Feier. Passend zur eigenen Figur, suchen wir ein Kleid das uns schmeichelt und in dem wir uns schön fühlen. Doch die Kaufentscheidung sollte noch aus anderen guten Gründen nicht aus dem Bauch heraus getroffen werden…

Hochzeitskleid anprobieren

Planen Sie mehrere Stunden für die Anprobe ein!

Vorab: informieren Sie sich online

Ein Brautkleid ist teuer: zwischen ein paar hundert und mehreren tausend Euros kosten die edlen Roben. Deshalb sollten Sie hier nicht ohne Konzept zum Kleiderkauf gehen. Online lassen sich nicht nur Preise finden, sondern auch Stile, Formen und Schnitte vergleichen. Ohne Träger, mit Trägern oder mit Ärmel, ausgestellt, mit Tüll oder doch lieber gerade geschnitten? Auf der Onlineseite des Hochzeitsmagazins Höchste Zeit haben wir eine Übersicht über verschiedene Brautkleider-Marken entdeckt. Klicken Sie sich am besten vorher schon durch Bilder, um vor allem Schnitte und Kleider ausschließen zu können! Auf dem Portal finden sich aber auch noch hilfreiche Tipps für die gesamte Vorbereitung der Hochzeit – die Printausgabe gibt es dort auch als PDF.

Hochzeitskleider anprobieren

Es gibt ein paar Grundregeln, die Sie beim Anprobieren der Kleider beachten sollten. Nehmen Sie sich gute Freundinnen oder ihre Mutter mit und lassen sich ausgiebig beraten.Außerdem:

  • Keine Schminke tragen: denn das gibt unschöne Flecken auf den Kleidern
  • Passenden BH einstecken: damit das trägerlose Kleid anprobiert werden kann, sollten Sie einen entsprechenden BH mit dabei haben. Das macht optisch viel aus.
  • An die Schuhe denken: steht fest, dass Sie hohe Schuhe tragen wollen am Tag der Hochzeit, dann am besten direkt auch zur Anprobe Pumps mitnehmen. Das verändert die Optik.
  • Look-Book erstellen: wenn erlaubt, dann lassen Sie sich in den favorisierten Kleidern fotografieren. Das gibt Ihnen eine „Außenansicht“ und Sie können daheim noch einmal in Ruhe alle möglichen Kleider durchgehen. Dazu am besten auch Notizen über Für und Wider aufschreiben.
  • Achseln rasieren: Damit Sie sich im anprobierten Kleid wohl fühlen, am besten davor an Achsel- und Beinhaare denken und gründlich rasieren. Auch fettiges Haar führt dazu, dass Sie sich eher unwohl beim Blick in den Spiegel fühlen.
  • Die richtige Größe kaufen: Sie wollen bis zur Hochzeit noch abnehmen? Ist das ein realistischer Plan? Lieber auf Nummer Sicher gehen und annehmen, dass Sie nicht mehr abnehmen, aber dafür die passende Kleidergröße gekauft haben.
  • In der US-amerikanischen Doku „Say Yes to the Dress“ erscheint es oft so, als müssen man direkt bei der ersten Anprobe Ja zum Kleid sagen. Allerdings sollten Bräute sich nicht unter einen solchen Druck durch das Verkaufspersonal setzen lassen. Nehmen Sie sich die Freiheit, nochmal eine Nacht darüber zu schlafen!
  • Allerdings richtig ist der Hinweis, dass zu viele anprobierte Kleider irgendwann nur noch Verwirrung schaffen.

Außerdem sollten Sie beim Kauf des Hochzeitskleids auch an die Jahreszeit denken, in der geheiratet werden soll. Mitte Juli oder August spricht für ein luftigeres Kleid, unter dem Sie nicht schwitzen. Im Winter sind Ärmel oder dickere Stoffe wärmend!

Bilder: Kzenon, shutterstock.com /

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