Arzneimittel

Hilfe bei Schweißfüßen

Jede Einladung wird zur Herausforderung: müssen die Schuhe am Eingang ausgezogen werden oder nicht? Wer Schweißfüße hat, der hasst diesen Moment, denn dann wird jeder um Umkreis sofort riechen, was Sache ist. Ständige Fußbäder, Fußdeos, dreifache Sockenlage und Spezialfasern: alles hilft nichts. Der Fuß riecht. Doch auch schon geminderte Formen von „Käsefüßen“ sind für die Betroffenen eine Qual. Eine mangelnde Hygiene ist selten die Ursache, meist wird durch schlechtes Schuhwerk und eine verstärkte Schweißproduktion das Problem über Jahre gezüchtet.

Schweißfüße sind eine Qual für jeden Betroffenen

Tägliche Fußpflege muss sein

Klar ist: die Füße gehören gewaschen und das täglich. Wer unter starker Geruchsbildung leidet, der sollte zu speziellen Reinigungsmitteln greifen, etwa Allpresan gegen Schweißfüße. Außerdem helfen abendliche Fußbäder sehr gut, am besten alle zwei Wochen mit Salzwasser. Wichtig ist auch, dass das Wasser kalt ist. Vor dem Tragen von Schuhe und Socken, sollten sowohl diese als auch die Füße eingepudert werden.

Richtiges Schuhwerk

Wichtig ist, dass der Fuß im Schuh atmen kann. Umstritten ist nämlich, ob nicht letztlich das ständige Tragen von Socken und Schuhen zu Stinkefüßen führt. Schweiß als solcher riecht ja bekanntlich nicht. Im Sommer sollte also zu offenen Schuhen gegriffen werden. Im Winter zumindest meist gegen offene Hausschuhe getauscht werden.

Medizinische Therapie

Wer dennoch weiterhin unter den stinkenden Füßen leidet, der sollte einen Arzt aufsuchen. Denn dieser kann beraten, ob etwa Aluminiumchlorid oder Botox helfen könnten. Beides sind klassische Behandlungsmethoden von krankhafter Schweißproduktion. Allerdings: Schweiß hat eine sehr wichtige Funktion im Körper. Er reguliert unsere Körpertemperatur. Wer ihn also an einer Stelle bekämpft, muss eventuell damit rechnen, dass er an anderer Stelle verstärkt auftritt.

Dass nicht jeder seine Füße leiden kann, zeigt auch der zunehmende Trend zu Fuß-Schönheits-OPs. Doch unsere Füße sollten uns teuer und lieb sein. Wer sie nicht pfleglich behandelt, der kann nicht nur unter Schweißfüßen leiden, sondern auch Rückenschmerzen oder Fußfehlstellungen herbeiführen. Denn wie wir stehen ist entscheidend dafür, wie unsere Gliedmaßen sich fühlen.

 

Photo John T Takai/Shutterstock

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