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Rente mit 67 beschlossen

Die Bundesregierung wird nun pünktlich 2012 mit der Heraufsetzung des Rentenalters beginnen.

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) verteidigte nochmals die Rente mit 67:

Dank der höheren Lebenserwartung und der guten Gesundheit der Älteren habe sich die durchschnittliche Rentenbezugsdauer von 9,9 Jahren im Jahr 1960 auf 18,2 Jahre im Jahr 2009 nahezu verdoppelt.

Nach aktuellen Statistiken haben rund ein Viertel der Arbeitnehmer über 60 Jahre eine reguläre, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

Das Renteneintrittsalter steigt somit ab 2012 schrittweise auf 67 Jahre.

Die Umstellung beginnt mit dem Geburtsjahrgang 1947. Menschen, die in diesem Jahr geboren wurden, müssen einen Monat länger arbeiten, wenn sie ihre Rente vollständig erhalten wollen.

Bis 2023 kommt dann für die einzelnen Jahrgänge jeweils ein Monat Mehr-Arbeitszeit hinzu.  Ab dem Geburtsjahrgang 1964 gilt so schließlich das neue Rentenalter 67.

Positiv: Rentensteigerung in Sicht.
Nach einem zweiten vom Kabinett gebilligten Bericht von der Leyens könnten die Renten bis 2024 um jahresdurchschnittlich 1,9 Prozent steigen, das wären in 15 Jahren insgesamt fast 30 Prozent !

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