Langfristig fit – So klappt‘s

Über die Hälfte aller Befragten einer Studie zum Thema Neujahresvorsätze gaben an, sich im neuen Jahr gesünder ernähren und mehr Sport treiben zu wollen. Ein Vorsatz, den sich bestimmt jeder schon einmal gefasst hat. Doch seien wir mal ehrlich. Wie lange halten diese Vorsätze wirklich? Schon bald ist man wieder in alte Muster verfallen und ärgert sich über die angeblich mangelnde Selbstdisziplin. Aber liegt es wirklich daran, dass wir es nicht schaffen Sport und gesunde Ernährung in unseren Alltag zu integrieren? Wir zeigen euch im Folgenden, wie ihr Ernährung und Gewohnheiten langfristig umstellen und optimieren könnt, ohne dabei dem berühmten Jojo-Effekt zum Opfer zu fallen.

Das Problem mit den Vorsätzen

Vorsätze sind schön und gut und können uns dabei helfen, motiviert etwas neues anzugehen. Das Problem mit den Vorsätzen, insbesondere den Neujahresvorsätzen ist, dass sie immer zeitgebunden sind. „Im neuen Jahr fange ich an, mich gesünder zu ernähren.“, sagt man sich schon im Oktober und nimmt das als Vorwand, sich die verbleibenden Monate nochmal richtig viel zu gönnen. Es ist natürlich nichts falsches daran, sich etwas zu gönnen, solange man dadurch eben nicht das zwanghafte Gefühl entwickelt, danach etwas gegen den eigenen Körper unternehmen zu müssen. Um langfristig fit und gesund zu werde/bleiben, sollte der Kopf nicht gegen den Körper arbeiten.

Ernährung sinnvoll ergänzen

Frau mit Apfel | © PantherMedia / AndrewLozovyi

Wie eine gesunde Ernährung aussieht, wissen die meisten inzwischen. Vielen fehlt es jedoch an der Zeit oder Lust, jeden Tag gesunde Gerichte zuzubereiten. Das sogenannte „Meal-Prepping“ hilft in diesem Fall. So muss man sich nur an einem Tag aufraffen um eine große Menge verschiedener Mahlzeiten zuzubereiten. Diese landen dann im Kühlschrank und der Kühltruhe und müssen nur noch aufgewärmt werden. Viele Experten empfehlen inzwischen auch weniger Fleisch zu essen. Der Mensch braucht jedoch das enthaltene Eiweiß, unter anderem für den Muskelaufbau. Viele greifen daher inzwischen zu einer proteinreichen Nahrungsergänzung in Form von Getränkepulvern. Dadurch lässt sich bei einer vegetarischen Ernährung dennoch eine ausreichende Menge Protein aufnehmen.

Finde deinen Sport

Den richtigen Sport finden | © PantherMedia / Andriy Popov

Warum will es einfach nicht klappen den Sport in meiner täglichen Routine unterzubringen? Eine Frage, die sich wohl schon viele an irgendeinem Punkt gestellt haben. Die Antwort darauf lautet in den meisten Fällen, dass ihr euren Sport noch nicht gefunden habt. Klar, Sport ist anstrengend und manchmal auch eine Quälerei. Dennoch sollte es aber Spaß machen. Es gibt viel mehr als Workout-Videos auf Youtube oder die Geräte im Fitnessstudio. Wenn das für euch nicht das Richtige ist, solltet ihr euch erst einmal fragen: Was erwarte ich von meinem Sport: Will ich abnehmen oder einfach ein bisschen fitter werden und in Bewegung kommen? Will ich schnelle Bewegungen die mich richtig schnell ins Schwitzen bringen oder eher langsame, koordinierte Übungen? Wer so richtig ins Schwitzen kommen will, der sollte es mal mit Seilspringen versuchen. Seilspringen ist extrem effektiv. Schon eine 5-Minuten-Einheit schnelles Seilspringen entspricht einer Jogging-Strecke von ca. 1-1,5 km. Wer es lieber ruhiger angehen möchte, der kann vielleicht Yoga für sich entdecken. Yoga ist nämlich nicht nur Entspannung. Bei den vielen verschiedenen Übungen werden Muskeln gefordert, von denen ihr gar nicht wusstet, dass ihr sie habt. Es eignet sich hervorragend dafür, den Körper zu straffen, den Geist zu beruhigen und mit sich selbst in Einklang zu kommen.

Fazit

Wer langfristig fit werden möchte, der sollte sich kleine Ziele setzen. Sätze wie „Am Montag fange ich an!“, solltet ihr hier direkt aus eurem Wortschatz streichen. Mit der Entscheidung gesünder leben zu wollen, investiert ihr in eure Zukunft und nicht etwa darein, in die nächstkleinere Jeansgröße zu passen. Warum also warten, wenn ihr eine nachhaltige Veränderung in eurem Leben sehen möchtet? Eine Erhöhung der täglichen Schrittzahl, weniger Milchprodukte und mehr Gemüse und eine Art des Sportes, die einem wirklich Spaß macht: Es sind kleine Schritte, die wir nach und nach in unseren Alltag integrieren, anstatt zwei Wochen lang nur Salat zu essen und sich im Fitnessstudio zu quälen, nur um danach wieder in alte Muster abzudriften. Denn nur auf diese langsame und bedachte Weise gewöhnen sich Körper und Geist an die neue Gewohnheiten und sehen sie schon bald als Routine an.

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