Verlieben und erobern | © panthermedia.net /Erik Reis

Einen Mann richtig erobern – Wie wir Frauen unseren Schwarm für uns gewinnen

“Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann!” – sang Trude Herr 1965 und stellte damit klar: Eine Frau will lieben, sie will verliebt sein, eine stabile Beziehung, sie will einen Mann. Einen, der zu ihr passt, der sie liebt und sich auch so benimmt. Viele von uns sind nicht so selbstbewusst wie Frau Herr und tun sich schwer, den Schwarm ganz für sich zu gewinnen. Vom Schwarm zum Mann? Wir gehen der Sache nach.

Hilfe, ich habe mich verliebt!

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Ausnahmezustand verliebt: man ist nicht mehr man selbst. Man schwebt, kichert, hat Herzklopfen und die berühmten Schmetterlinge im Bauch. Verliebt sein kann sich genauso schön wie verwirrend anfühlen. Schuld daran ist hauptsächlich das Dopamin (“Belohnungs-Neurotransmitter) welches dafür sorgt, das wir unglaubliche Glücksgefühle empfinden können. Der Wunsch ist der Vater des Gedanken: Dem Objekt seiner Begierde nah sein. Gleichzeitig sinkt der Serotoninspiegel (“Glücks – Botenstoff”). Laut der Wissenschaftlerin Donatella Marazziti, über deren Studien ihr auch bei dieser bekannten Infoseite mehr erfahren könnt, sind Verliebte, ähnliche wie Patienten einer Zwangsneurose, ganz auf ihren Schwarm fixiert.

Die rosa-rote Brille ist schuld

Die rosarote Brille | © panthermedia.net /BestPhotoStudio

Ein Grund wieso viele Paare in der Anfangszeit “aus Versehen” ein Baby bekommen: Sie vergessen schlicht alles. Von der Natur ist das so gewollt, hilft der hauseigene Hormoncocktail alle Bedenken gnadenlos über Bord zu werfen. Ein Fluch oder ein Segen, dass die Phase der neurotischen Verliebtheit wie unter Drogeneinfluss nur über eine gewisse Zeit anhält. Dieser Kick lässt nach. Hier ist gleich der erste Stolperstein: Sobald wir wieder klar denken können, fallen uns Dinge an dem Liebsten auf, die uns vorher vollkommen unklar waren. Die rosa-rote Brille ist weg. Manche Menschen suchen dann gleich die nächste Dopamin-Quelle, andere fangen das Streiten an und trennen sich. Wo ist das Geheimnis derer, die beständig ihr Leben gemeinsam leben?

Aus Freundschaft wurde Liebe

“Ich kann dich gut riechen.” Ein Satz, über den man sich erstmal gar nicht so bewusst ist. Menschen, die sich aber gut riechen können, bleiben länger zusammen. Der Grund ist, dass das Immunsystem sagt: “Der passt genetisch sehr gut, um gesunde Kinder zu bekommen.” Das sagt zumindest der Mediziner Dr. Werner Bartens. Und mal ehrlich, ein Partner der sich gut an-riecht, ist in vielerlei Hinsicht sehr viel angenehmer, als wenn er das nicht täte. Weg von der Nase hin zum Kuscheln.

Berührungen senken erwiesenermaßen die Angst, schaffen Vertrauen, bestärken Geborgenheit und reduzieren Stress und sorgen für Treue. Oxytocin, das “Kuschelhormon” wird freigesetzt. Doch Vorsicht: Die Dosis macht das Gift. Kuscheln und Zeit für die Beziehung ja, klammern bitte nicht. Das nimmt dem Partner sonst die Luft zum Atmen und schürt Frust. Wenn aus Freundschaft Liebe wird dann vielleicht genau deswegen: wir haben das richtige Maß, können uns gut riechen und stimmen schwingend überein, ohne überzureagieren.

Fazit zur erfolgreichen Eroberung deines Traummanns

Der perfekte Augenblick | © panthermedia.net /Erik Reis

Der perfekte Augenblick | © panthermedia.net /Erik Reis

Die Mischung macht es: So rät zum Beispiel die bekannte Fachseite für Liebe und Beziehung lovingpenguin.com in diesem Beitrag, dass Flirten ein wertvoller Teil einer Eroberung sein kann. Wie bei einem guten Rezept. Flirten ist ein Spiel, welches dazu führt, eine gewisse Spannung aufzubauen, die sich entladen möchte. Das verliebt sein vertieft die Beziehung und die Hormone spielen Achterbahn. Bekommen wir dann nicht den Dreh zur Bindung, zum Vertrauen und zur Festigung in der die Rahmenbedingungen passen, kann es in einem Strohfeuer enden. Wen es tröstet: um eine starke Beziehung aufzubauen, braucht es mehr als Feuer. Es braucht zudem einen Schmid, der die Eisen in Form bringt.

Eifersucht ist immer ein Zeichen, dass etwas nicht stimmt. Entweder aufgrund schlechter Vorerfahrungen oder aus einem Mangel an Vertrauen (auch sich selbst gegenüber). Lieben, voll und ganz, erfordert Mut. Auch Freiräume lassen und für einander da sein. Eigene Zeitqualität erschaffen in denen man voll und ganz für den Partner da ist. Eine stabile Beziehung ist ein rundum wohlschmeckendes Gericht, welches auf stabilen Pfeilern stehend, seinen eigenen Regeln folgen darf.


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