Gemeinsam shoppen gehen | © panthermedia.net /macniak
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Shoppen im Ausland – worauf muss man achten?

Ein Urlaub im Ausland kann viele Facetten haben: So kann man beispielsweise am Meer entspannen, auf der Skipiste Gas geben oder in einem Restaurant orientalisch-kulinarische Spezialitäten kosten. Bei den meisten Frauen kommt im Laufe des Urlaubes mindestens einmal der Wunsch auf, die großen Shoppingmeilen der Metropolen aufzusuchen oder durch die kleinen Boutiquen vor Ort zu stöbern. Nicht ohne Grund, denn dort lassen sich Schnäppchen machen und Einzelstücke finden, die in Deutschland bestimmt kein anderer trägt.

Doch aufgepasst: Andere Länder, andere Sitten! In fremden Ländern kann es ganz schön ungewohnt zugehen und ehe man sich versieht, steckt man in einer Reihe unangenehmer Situationen und Missverständnisse. Wir erklären euch im Folgenden, worauf ihr achten müsst, damit so etwas bei eurer Shoppingtour nicht passiert, und geben Tipps für die beliebtesten Einkaufsstädte im Ausland.

Allgemeine Zollregelungen

Koffer am Flughafen | © panthermedia.net /Z Jan

Innerhalb der Europäischen Union ist der Warenverkehr grundsätzlich frei. Allerdings gelten Ausnahmen für verbrauchssteuerpflichtige Waren, wie etwa alkoholische Getränke oder Tabakwaren. Pro volljähriger Person sind in jedem EU-Mitgliedsland zum Beispiel nicht mehr als 800 Stück Zigaretten erlaubt, wobei in manchen Sondergebieten die Vorgaben weitaus strikter ausfallen. Aus diesem Grund sollte man sich vorher unbedingt informieren, wie die genauen Zollbestimmungen für sein jeweiliges Reiseland aussehen, um kein Risiko einzugehen.

Waren aus Ländern, die nicht der EU angehören, dürfen dagegen nicht unbegrenzt unverzollt zurück nach Deutschland eingeführt werden. Für Erwachsene, die per Flugzeug oder Schiff reisen, ist ein Wert der neuerworbenen Waren von bis zu 430€ nicht zu überschreiten. Bei einer Autoreise gilt bereits ein Grenzwert von 300€; für Kinder unter 15 Jahren liegt die Grenze bei 175€.

Grundsätzlich dürfen Waren nur für den eigenen Bedarf angeschafft werden. Besteht der Verdacht, dass ein Weiterverkauf angestrebt wird, drohen Zollstrafen – auch wenn die Freimenge nicht überschritten wurde. Zum Beispiel wirkt es verdächtig, das gleiche Kleidungsstück in mehreren Größen oder mehrmals das gleiche Taschenmodell mitzuführen. Hier ist also Vorsicht geboten!

Möglichkeiten der Bezahlung

Bezahlen mit Kreditkarte | © panthermedia.net /Markus Mainka

Bezahlen mit Kreditkarte | © panthermedia.net /Markus Mainka

Das Bezahlen im Ausland kann ganz schön lästig sein, besonders dann, wenn eine andere Währung genutzt wird. In solchen Fällen sollte man sich rechtzeitig über den günstigsten Wechselkurs informieren. Das Wechseln im Voraus ist meistens preiswerter, als wenn man erst vor Ort in Wechselstuben die Währung umtauschen lässt – aber es gibt auch ein paar Ausnahmen. Da die Heimatbanken in Deutschland nur sehr selten fremde Währungen vorrätig haben, sollte man frühzeitig nachfragen und das Geld bestellen lassen. Solch eine Lieferung kann nämlich gut und gerne bis zu zwei Wochen dauern.

Das Bezahlen mit EC-/Girokarte ist innerhalb der Eurozone sowie in Island, Lichtenstein und Norwegen grundsätzlich gebührenfrei und daher empfehlenswert. Beim Geldabheben sollte man allerdings Vorsicht walten lassen: Für die Nutzung des Automaten fordern die Automatenbetreiber des Auslandes von Fremdkunden Extra-Gebühren, welche von Bank zu Bank variieren. Daher ist es ratsam, sich vor Reiseantritt bei seiner Bank genau zu informieren. Oftmaliges Abheben von nur kleinen Beträgen ist im Allgemeinen eher wenig sinnvoll!

Auch außerhalb der EU ist es möglich, mit EC-/Girokarte zu zahlen, sofern die Karte ein Maestro-Logo aufweist. Dabei fallen allerdings hohe Gebühren an, weshalb das Bezahlen mit Kreditkarte im EU-Ausland oftmals günstiger ist. Generell ist eine Kreditkarte auf Reisen außerhalb der Europäischen Union überaus nützlich, denn in vielen Fällen wird diese etwa für die Hotelreservierung oder die Flugbuchung unbedingt verlangt. Einen Empfehlungsbericht einer kostenlosen Kreditkarte, die sich in mehreren Situationen bewährt hat, findet ihr hier.

Die schönsten Shoppingstädte weltweit

Shoppen in Barcelona | © panthermedia.net /Antonio Guillen Fernández

Im Urlaub macht das Shoppen noch mehr Spaß als Zuhause: Schließlich hat man Zeit zum Bummeln und entdeckt neue Läden, Marken oder Accessoires, die man so vorher noch nie gesehen hat. Auf der ganzen Welt lassen sich solche wunderschönen Shoppingmeilen finden, aber manche Einkuafsziele reizen mit ihrem einzigartigen Charme ganz besonders.

Dazu gehören definitiv die großen Städte Amerikas! New York oder San Francisco gelten nicht ohne Grund als Metropolen des Einkaufens. Dort kann man nicht nur riesige Einkaufszentren finden, sondern auch kleine Geschäfte in verwinkelten Ecken. Viele Besucher Amerikas schwärmen außerdem von der Shoppingstadt Portland. Sie lockt aufgrund der fehlenden Mehrwertsteuer im US-Staat Oregon nicht nur mit besonders günstigen Angeboten, sondern begeistert zudem mit vielen schönen Vintage-Boutiquen.

Aber man muss nicht zwangsläufig in die United States reisen, um die besten Shoppingmeilen zu entdecken, denn es gibt auch hier in Europa zahlreiche wunderschöne Städte. Italien ist seit jeher bekannt für einen einzigartigen Modegeschmack und Designernamen, die man mit Sicherheit schonmal gehört hat. Florenz und Rom sind nur zwei von vielen Modestädten aus dem „Land der Sehnsucht“. Souvenirs, Modeschmuck und Antiquitäten lassen sich hier ebenso finden wie atemberaubende Sehenswürdigkeiten und Gastronomie zum Verlieben. Unsere Lieblings-Shoppingstadt liegt jedoch in Spanien: Barcelona. Dort stimmen nicht nur das Klima, die Lage und das Angebot, sondern auch die Preise. Die über fünf Kilometer lange Barcelona Shopping Line und das Altstadtviertel Raval sollte man unbedingt mal gesehen haben. Aber Achtung: Zwischen all den Second-Hand-Läden und Designergeschäften kann man hier schnell die Zeit vergessen!

Hinweis zum Abschluss: Jeder, der im Ausland Waren erwirbt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass dort womöglich eine andere Rechtslage herrscht. Es gelten prinzipiell immer die Gesetze des Einkaufs-, nicht des eigenen Heimatlandes, weshalb mit anderen Standards zu Herstellung und Verbrauch zu rechnen ist. Auch Größenangaben können vom deutschen Größensystem abweichen. Außerdem stellen Sprachbarrieren ein enormes Risiko dar. Daher nie einen Kauf oder Vertrag abschließen, bevor man alle Kommunikationsschwierigkeiten genau geklärt hat!

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