Gestationsdiabetes
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Diabetes: Wenn ein Hormon verrückt spielt

Jedes Jahr gibt es neue Fälle von Diabetes. Vor allem junge Menschen erkranken immer häufiger. Aber woran liegt das? Welche Diabetes-Typen gibt es und was können Sie unternehmen, um Ihr Risiko zu erkranken unter Umständen zu senken? Wir haben uns für Sie über die Zuckerkrankheit informiert.

Gestationsdiabetes

Die Blutzuckermessungen sind bei jeder Form von Diabetes wichtig.

Diabetes-Typen

Die Typisierung von Diabetes lässt sich in drei Arten unterscheiden:

  • Gestationsdiabetes
  • Diabetes Typ 1
  • Diabetes Typ 2

Während es sich bei Typ 1 und Typ 2 um bleibende Zuckerkrankheiten handelt, ist der sogenannte Gestationsdiabetes, umgangssprachlich eher als Schwangerschaftsdiabetes bekannt, eine vorübergehende Erkrankung. Sie wird, wie der Name schon vermuten lässt, auf Grund einer Schwangerschaft ausgelöst.

Miss Mami erzählt

Wie Sie beispielsweise während der Schwangerschaft mit Gestationsdiabetes umgehen können und welche Schwierigkeiten sich ergeben können, schildert Alina Geiger ausführlich und ehrlich in ihrem Miss Mami-Blog. Die schwangere 29jährige berichtet auf ihrem Blog über „Problemchen, Ängste und Erwartungen“, seit ihr bei einer Vorsorgeuntersuchung selbst Schwangerschaftsdiabetes diagnostiziert wurde.

Wie auch bei den anderen Arten der Zuckerkrankheit gehört bei Gestationsdiabetes eine ausgewogene und regelmäßige Nahrungsaufnahme zu den Grundlagen, um besser mit der Krankheit zu leben. Auch hierfür hat Miss Mami ein paar Tipps parat, die ihr sehr geholfen haben:

  • Bewegung
  • 5-6 kleine Mahlzeiten am Tag
  • Stress und Aufregung vermeiden
  • Richtig Blutzucker messen
  • Süßigkeiten einlagern, für die Zeit nach der Schwangerschaft

 

Blutzuckermessgerät

Das Blutzuckermessgerät zeigt, ob alles in Ordnung ist.

Was macht Insulin?

Insulin ist ein Hormon, das es ermöglicht Ihren Zucker (Glukose) in die Körperzellen einzubauen und zu steuern. Es ist ein körpereigenes Hormon. Die insulinproduzierenden Zellen befinden sich in der Bauchspeicheldrüse. Bei Diabetes ist die Produktion oder die Funktion von Insulin gestört.

Typ 1 & Typ 2

Typ 1 Diabetes wird häufig bereits im Kindes- und Jugendalter festgestellt, hierbei tritt ein Mangel an körpereigenem Insulin auf, da die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse durch Antikörper zerstört werden. Ohne Insulin, kann der Zucker nicht mehr in die Zellen gelangen. Als Folge steigt so der Blutzuckerspiegel. Während beim Typ 1 Diabetes die Zellen in der Bauchspeicheldrüse geschädigt werden, ist beim Typ 2 die Ursache direkt an den Rezeptoren der Körperzellen zu finden. Diese haben eine insulinresisitenz entwickelt. Sie sprechen im Laufe der Zeit immer weniger auf das Insulin an und werden schließlich resistent, so dass sie den Zucker gar nicht mehr aufnehmen können. Dieser Vorgang erhöht dann ebenfalls den Blutzuckerspiegel. Da Typ 2 Diabetes häufiger übergewichtige Menschen betrifft, kann ein normales Körpergewicht das Risiko zu erkranken senken.

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