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„Hallo Bauchbewohner!“ Sie können Ihr Baby in der Schwangerschaft kennenlernen

Jede Schwangere sehnt sich danach, ihr Baby in den Armen zu halten, zu betrachten, zu küssen, zu riechen. Diesen Wunsch können wir nutzen, um das Baby schon in der Schwangerschaft „kennenzulernen“. Damit fühlt man sich noch näher verbunden, die Schwangerschaft wird intensiver und schöner und man wird schon eine richtige kleine Familie. Davon profitieren nicht nur Sie, sondern auch Ihr Kind, denn schon früh nimmt der Embryo seine Außenwelt wahr.

Auch, wenn das Baby sich noch im Bauch befindet, können Sie es schon kennenlernen.

Auch, wenn das Baby sich noch im Bauch befindet, können Sie es schon kennenlernen.

 

Fühlen, Riechen, Schmecken

Dank detailreicher Ultraschallaufnahmen weiß man heutzutage, dass der Embryo früh seine Umgebung wahrnimmt. So werden Berührungen über die Haut schon ab der achten Schwangerschaftswoche registriert. Zwischen der 20. und 24. Wochen nimmt der Embryo das erste Mal Geräusche wahr, auf die er mit Bewegung reagiert. Studien haben gezeigt, dass Embryos im letzten Trimester der Schwangerschaft anfangen einen Geschmacksinn zu entwickeln und den Geschmack des Fruchtwassers wahrnehmen. Auch auf das Gefühlsleben der Mutter reagieren die Embryos. Ultraschallaufnahmen belegen, dass Embryos auf negative Gefühle der Mutter zum Beispiel mit fahrigen Bewegungen, Unruhe oder mit dem Heranziehen der Arme und Beine an den Körper reagieren. Es macht also Sinn das Baby, auch wenn es noch im Bauch ist, in den Alltag mit einzubeziehen und ihm Zeit zu widmen. Genauso sieht das auch Nora Amala Bugdoll von rund und glücklich, die Schwangerschaftsbegleiterin ist und auf ihrem Blog Tipps für die ganzheitlich glückliche Schwangerschaft anbietet. Sie hat uns erzählt, warum die Bindung von Mutter zu „Bauchbaby“ schon im Mutterleib anfängt und gefördert werden sollte.

 

 Nora Amala Bugdoll ist Schwangerschaftsbegleiterin und weiß,  warum die Bindung von Mutter zu „Bauchbaby“ so wichtig ist.

Nora Amala Bugdoll ist Schwangerschaftsbegleiterin und weiß, warum die Bindung von Mutter zu „Bauchbaby“ so wichtig ist.

Das Baby kennenlernen

Das Kennenlernen hat mehrere Ebenen: Zum einen das „Nahe fühlen“, dann auch das „Einbinden in den Alltag“ oder das zusammen „spielen“! (Eigentlich spielen und lernen – denn Spiel ist immer auch Lernen). Man kann an jedem Punkt der Schwangerschaft damit anfangen, das Baby kennenzulernen. Denn die zusätzliche Aufmerksamkeit tut dem Bauchbaby zu jedem Zeitpunkt gut und Ihnen die Beschäftigung mit dem Baby auch. Da Sie beide aber so eng verbunden sind und das Baby im Bauch Ihre Gefühle miterlebt, kann es eben auch schon früh von Ihrer Aufmerksamkeit profitieren. Zwillinge spielen im Mutterbauch sehr viel miteinander, und auch Babys, die alleine im Bauch sind, spielen zum Beispiel mit der Nabelschnur – das Baby ist also mehr als offen dafür, dass auch wir mit ihm spielen – es ist eine aufregende, anregende und wunderschöne Erfahrung. Ein Beispiel für Bauchbabyspiele ist zum Beispiel das Klopfen auf den Bauch. Aber nicht einfach nur mal drauf klopfen, sondern mit Ansprache des Babys, Ruhe und Aufmerksamkeit und Wiederholungen, damit das Baby das auch als Spiel wahrnehmen kann.
Rund und Glücklich

Rund und Glücklich

 

Die Mutter-Kind-Verbindung fördern

Wenn Sie momentan schwanger sind und die Bindung zu Ihrem Baby fördern wollen, dann ist der erste Schritt also: aufmerksam sein und sich Zeit nehmen. So lernen Sie Ihr Baby schon früh kennen und bereiten sich beide gut auf die Geburt und das Leben als Mama und Kind vor. Noch mehr zum Thema Bauchbaby und Tipps für die Zeit in der Schwangerschaft bietet auch der kostenlosen Mini-Ekurs „Hallo Embryo“ von Nora Amala Bugdoll zu dem Sie sich hier anmelden können.

Bild 1: Andres/shutterstock.co, Bild 2,3: Nora Amala Bugdoll

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