Ernährung

Schlank durch den Winter

Statt leichter Salat kommt im Winter deftige Hausmannskost auf den Tisch. Dazu gesellen sich vor allem in der Weihnachtszeit kalorienreiche Süßigkeiten. Kein Wunder, dass jeder wohl schon einmal mit dem ungeliebten Winterspeck Bekanntschaft gemacht hat. Doch mit den richtigen Ernährungstricks und der Extraportion Sport können Sie der kalorienfalle Winter ein Schnippchen schlagen.¬†

Mit den richtigen Lebensmittlen halten Sie auch im Winter Ihr Gewicht.

Mit den richtigen Lebensmitteln halten Sie auch im Winter Ihr Gewicht.

Mit den richtigen Lebensmitteln das Gewicht halten

Dass wir im Winter mehr kalorienreiche Speisen zu uns nehmen, hat nicht nur mit den Festessen an den Weihnachtsfeiertagen zu tun. Zum einen ist unser Serotoninspiegel aufgrund der vermehrten Dunkelheit niedriger als im Frühjahr oder Sommer, was uns zu kohlenhydratreichen Lebensmitteln greifen lässt, da diese die Stimmung heben. Zum anderen sorgen die Kälte und der Melatonin-Mangel durch den Sonnenmangel dafür, dass wir mehr Hunger verspüren. Doch ganz müssen Sie nicht auf die kalorien- und fettreichen Speisen verzichten. Wichtig ist vor allem das clevere Essen. Denn ob wir die Kalorien, die wir zu uns nehmen auch wieder verbrennen, hängt mit dem Insulinspiegel zusammen. Lebensmittel mit viel Zucker oder Stärke, wie zum Beispiel die Kartoffelpuffer vom Weihnachtsmarkt, lassen unseren Insulinspiegel ansteigen. Durch das Insulin gelangt der Zucker in die Zellen, jedoch kann gleichzeitig kein Fett verbrannt werden. Erst nachdem der Insulinspiegel wieder absinkt, was erst bis zu zwei Stunden nach dem Verzehr des Essens der Fall sein kann, kann der Körper Fett verbrennen. Deshalb ist es ratsam besonders zucker- und stärkehaltige Lebensmittel nicht zwischendurch zu naschen. Besser sind Snacks mit viel Eiweiß oder pflanzlichen Fettsäuren, da hier der Insulinspiegel relativ konstant bleibt. So sättigen zum Beispiel Nüsse auch länger als Dominosteine.

 

Die besten winterlichen Lebensmittel, die nicht dick machen:

  • Bitterstoffhaltiges Gemüse, wie Rosenkohl oder Radicchio: Fett wird besser umgesetzt und der Hunger reduziert.
  • Nüsse: Mandeln haben zum Beispiel laut einer Studie von US-Forschern rund 30 Prozent weniger Kalorien als bisher angenommen und sättigen gut. Wichtig ist jedoch: Die Nüsse nicht mit zuckerhaltigen Lebensmitteln essen, denn das lässt den Insulinspiegel ansteigen.
  • Lebkuchen und Backwaren: Ja, auch auf Lebkuchen muss nicht verzichtet werden. Achten sie jedoch darauf, dass viele sättigende Inhaltsstoffe, wie Nüsse, enthalten sind. Auch lohnt es sich, auf eher eiweißhaltige Backwaren zurück zu greifen. Die lassen sich, wie diese Eiweißbrötchen, dessen Rezept wir im Blog von Iron Body gefunden haben, auch ganz einfach selber backen. Ergebnis: länger satt und weniger Heißhunger.
  • Äpfel: Das Pektin in den Äpfeln fördert die Sättigung. Essen Sie vor dem weihnachtlichen Festessen einfach einen kleinen Apfel und schon schlagen Sie weniger über die Stränge.

 

Schon ein 30-minütiger Spaziergang bringt Bewegung in den winterlichen Alltag und verbrennt Kalorien.

Schon ein 30-minütiger Spaziergang bringt Bewegung in den winterlichen Alltag und verbrennt Kalorien.

Bewegung ist wichtig

Damit Sie den Winter schlank überstehen, müssen Sie sich auch ausreichend bewegen. Das fällt den meisten aufgrund der Kälte und Dunkelheit besonders schwer. Es ist jedoch ratsam trotz des Winterwetters jeden Tag rund 30 Minuten spazieren zu gehen. Denn das Gehen verbrennt nicht nur Kalorien, die frische Luft macht auch munter und vertreibt damit die, durch den Melatonin-Mangel ausgelöste, Trägheit und den Heißhunger. Bei Schnee bietet es sich auch an Schlitten zu fahren, was in der Stunde ca. 300 Kalorien verbraucht, oder gehen Sie Snowboard- und Skifahren, was 400 Kalorien in der Stunde verbrennen kann. Um die Hemmungen gegenüber der Bewegung zu senken, sind auch Online-Sportkurse für das warme Zuhause oder eine Mitgliedschaft in einem gut geheizten Fitnessstudio eine Option.

 

Bild 1: Syda Productions/shutterstock.com, Bild 2: Monkey Business Images/shutterstock.com

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