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Bloggende Power-Mama: Nadine von fashion, baby!

Zum Bloggen kommen viele Frauen während der Schwangerschaft, denn dann hat man endlich mal Zeit. So auch Nadine von fashion, baby!, die gerne über Mode für Mütter und Kinder posten wollte. Heute erzählt der Blog meist vom Alltag mit ihrer Familie. Doch auch das macht Spaß beim Lesen. Fand auch Nido und zeichnete den Blog aus. Wir haben nachgefragt, was Nadine bloggen lässt.

fashion,baby!

fashion,baby!

Mode und Baby

Als Nadine in Elternzeit ging, um sich um ihre Tochter Babynella zu kümmern, begann sie auch mit dem Bloggen: „Dann kam Babynella und mit der Elternzeit endlich auch Zeit zum Schreiben. Irgendwann hatte ich dann die Idee, dass ich unsere Erlebnisse und meine Liebe zur Mode schreibend verbinden könnte. Anfangs war ich sicher, dass außer den Großeltern und Paten ganz sicher kein Mensch lesen würde, was ich da so verfasse, aber zu meinem – immer noch vorhandenen – Erstaunen, interessieren sich wohl auch noch andere dafür, und das freut mich riesig!“ Der Unterschied zu anderen Blogs ist bei Nadine eindeutig, dass sie weder von sich noch von der Familie großartig Fotos zeigt. Das spricht für einen bewussten Umgang mit solch sensiblen Daten. Auch ihre Tochter hat mit Babynella wohl ein Pseudonym erhalten – finden wir klasse!

So sein wie Carrie Bradshaw

Auf ihrem Blog fashion, baby! zieht Nadine selber gewisse Vergleiche zu Carrie Bradshaw aus Sex and the City. Wir haben nachgefragt, ob sie sich so manches wünscht, was Carrie vielleicht schon hat: „Den begehbaren Kleiderschrank, den Big ihr im ersten Kinofilm schenkt. Einen Job, der es mir ermöglicht, mit dem Schreiben einer einzigen Kolumne so viel zu verdienen, um davon eine Schuhsammlung im Wert von 40.000 $ anhäufen zu können. Oder überhaupt mit dem Schreiben Geld zu verdienen. Davon mal abgesehen, habe ich an Carrie immer geschätzt, dass sie nie zulässt, dass der Mut sie verlässt. Sie geht ihren Weg, was auch passiert. In meinem Büro habe ich einen gerahmten Druck hängen mit dem Spruch „Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen, yeah“. Ich finde, das trifft auf uns beide zu.“

Nadine von fashionbabynella. „Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen, yeah“

Nadine von fashion, baby! „Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen, yeah“

„Offen, lebenslustig, kommunikativ. Müde.“

Nadine bloggt nicht nur und betreut ihr Kind, sie ist auch 30 Stunden in der Woche berufstätig. Alles in allem ein mega Job, der ihr unter anderem gut gelingt, weil sie ein flexibles Arbeitszeitmodell hat. Auf ihrem Blog berichtet sie davon, wie sich Kind, Freizeit und Beruf unter einen Hut bringen lassen. Offen und lebenslustig erzählt Nadine dann auch schon mal von dem Geheimnis, abends im Supermarkt zu entspannen – das wirkt authentisch und spricht andere junge Mütter an.

 

Kind und Karriere

Natürlich wollten wir aber auch von ihr selber wissen, wie sie das mit Kind und Karriere unter einen Hut bringt: „An manchen Tagen gefühlt überhaupt nicht…Kind und Karriere sind ja für sich genommen schon eine Herausforderung. Mein ganz persönliches Erfolgsrezept: Ein Mann, der mich in jeder Hinsicht unterstützt. Babynellas Oma, die wirklich immer da ist, wenn wir sie brauchen – und das ist oft. Sehr flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit, zwei Tage in der Woche von zu Hause aus zu arbeiten. Der unbedingte Glaube, dass ich beides haben kann, oft genug in Frage gestellt durch bleierne Müdigkeit. Das Bloggen bleibt bei all den Anforderungen ziemlich auf der Strecke, was ich sehr bedauere. Ich habe im Alltag so viele Ideen zu tollen Posts, aber am Ende bleibt leider ganz viel ungeschrieben. Dabei macht das Bloggen mir so viel Spaß! Leider muss ich trotzdem immer wieder erkennen, dass hier die erste Mütterregel gilt: Eins nach dem anderen, und manchmal auch einfach mal was sein lassen.“

Dank Babynella wird es auch im Urlaub nie langweilig.

Dank Babynella wird es auch im Urlaub nie langweilig.

Kind und Urlaub

Hilfreich sind aber auch Nadines Postings über gemeinsame Urlaube mit dem Kind. Schon vor Babynella reiste sie gerne und beruflich ist Nadine auch viel unterwegs. Doch gerade wenn das erste Kind dann da ist, glauben viele Eltern, Urlaub sei organisatorisch völlig unmöglich. Mit ihren Blogpostings zeigt Nadine, dass es trotzdem geht und manchmal eben auch ein wenig flexibler sein muss.

„Den Urlauben ging vor allem vieeel mehr Organisation voraus. Überlegen, welche Reisezeiten für uns passen, Plätze im Kleinkindabteil buchen, das Gepäck vorausschicken, damit wir auf der Reise selbst die Hände frei hatten (wirklich sehr zu empfehlen!), unfassbar viele Sachen packen und dabei entscheiden, was wir wirklich brauchen würden…puh! Wir mussten allerdings schon hin und wieder feststellen, dass Spontanität für uns leider von gestern ist.

Trotzdem kann ich nach mittlerweile fünf Urlauben mit Kind sagen, dass wir viel entspannter sind als früher. Es steht nicht mehr an erster Stelle, wie wir die Urlaubszeit maximal perfekt ausnutzen, sondern es zählt nur der Moment. Das Kind ist müde? Dann machen wir den großen Ausflug eben nicht, sondern gucken mal, wie in Frankreich so die Spielplätze sind. Das Kind ist wider Erwarten doch nicht müde? Toll, dann setzen wir uns ungeplant doch zum Abendessen in das schöne Restaurant.“

Bei beruflichen sowie privaten Reisen wird Nadine außerdem vom Elch Krümel begleitet, der dann über die Erlebnisse bloggen darf. Im November wird er dann von Kapstadt und Dubai berichten und bis dahin kann man sich mit einem Posting über Borkum vergnügen.

 

Bilder: fashionbabynella.blogspot.de

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