braun gebrannter Frauenkörper im weißen Bikini
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Sind Schönheitsoperationen ethisch korrekt?

In Afrika sterben Kinder an Mangelernährung. Jeden Tag haben sie Hunger, nie bekommen sie genug zu essen. Der Kreislauf setzt sich fort, bis ihre kleinen Körper aufgeben und sie diese Welt verlassen. In Deutschland legen sich Frauen unters Messer – gerne auch vor laufender Kamera – um sich beispielsweise die Brüste machen zu lassen. Klingeln da nicht die Alarmglocken? Läuft hier nicht etwas ausgesprochen schief? Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass auch die deutschen Frauen mit den Operationen Risiken eingehen, die sie im schlimmsten Fall ihr Leben kosten können.  braun gebrannter Frauenkörper im weißen Bikini

ALLES für die Schönheit?

Viele meinen, dass für Frauen die einzige Motivation für Schönheitsoperationen die pure Eitelkeit ist. Verallgemeinern lässt sich diese Aussage natürlich nicht. Viele Frauen leiden sehr an ihrem Äußeren. Dafür kann wohl jeder auch ein Stück weit Empathie aufbringen. Denn im Prinzip wissen die meisten von uns: Wer etwas körperlich Hässliches an sich hat, wird deshalb oft gekränkt oder gemieden. Sind es nicht die anderen, so sind es oft die Frauen selbst, die sich sehr unter Druck setzten und eine Abneigung gegen ihren eigenen Körper entwickeln. In diesem Fall können oft wirklich nur noch Operationen helfen.

Operationen für ein lebenswertes Leben

Viele Frauen lassen sich ihre Brüste vergrößern, aber nicht alle von ihnen tun das, um als Sexsymbol Anerkennung zu finden. Manche von ihnen haben Kinder zur Welt gebracht und gestillt, was nun mal leider zur Folge haben kann, dass die Brust hängt und sich diese Frauen nicht mehr attraktiv fühlen. Doch egal welche Motivation hinter einer OP steht, wichtig ist, dass man gut informiert ist und seine Gesundheit nicht in die Hand von Pseudo-Schönheitschirurgen legt. Zur ersten Orientierung bietet das Internet durchaus brauchbare Informationen. Allgemeines zum Thema Schönheitschirurgie finden Sie hier. Leicht verständliches Basiswissen rund um Brustoperationen bietet der renommierte österreichische Schönheitschirurg Dr. Artur Worseg. Internetrecherche zu betreiben, kann natürlich kein Arzt-Patient-Gespräch ersetzen, in dem beispielsweise das geeignetste Implantat ausgesucht wird. Im Hinterkopf sollte man allerdings behalten, dass man leider manchmal erst zu spät herausfindet, dass mit Implantaten etwas nicht stimmt. Nach dem PIP-Skandal 2012 beispielsweise wurde Frauen mit diesen Implantaten geraten, sie zu tauschen.

Foto: Pressmaster / Shutterstock.com

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