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Scharfe Messer für die Küche – worauf kommt es an?

Nichts ist lästiger als ein stumpfes Messer in der Küche! Zerquetschte Tomaten oder zerfetztes Fleisch sind der beste Beweis dafür. Wer viel und gerne kocht, der braucht dafür mindestens drei Messer: ein kleineres Gemüse und Obstmesser, ein schmales, langes Fleischmesser und ein breites Kochmesser.

Der Preis spielt eine Rolle

Wer selber nicht recht weiß, wie Messer zu schleifen sind, sollte es dem Fachmann überlassen.

Wer selber nicht recht weiß, wie Messer zu schleifen sind, sollte es dem Fachmann überlassen.

Bei Messern kommt es auf Qualität an und die macht sich meist im Preis bemerkbar. Unter 20 Euro sollte man also nicht gehen; bekommt aber umgekehrt auch schon ab rund 30 Euro sehr gute Schneidemesser! Besonders gut sind nach wie vor die Japanischen Santoku-Messer, die schön scharf sind. Beim Kauf von Messern geht man am besten in ein Fachgeschäft und nimmt unterschiedliche Modelle in die Hand. Egal ob schicke Design-Kochmesser oder aber einfachere Modelle, wichtig ist, dass Sie ein gutes Gefühl für das Messer entwickeln können. Das Gewicht der Messer sollte so gelagert sein, dass man locker aus dem Handgelenk heraus schneiden kann. Schneiden an sich muss ohne großen Druck möglich sein, sondern lediglich durch die Schärfe der Klinge funktionieren. Aber auch zu leicht dürfen die Messer nicht sein.

Scharfe, harte Klingen

Entscheidend für die Schärfe der Klinge ist deren Härte. Denn je härter die Messerklinge ist, desto langsamer nutzt sich das Material ab. Deshalb stehen derzeit Keramikmesser auch hoch im Kurs: das Material ist besonders hart und bleibt deshalb lange scharf. Allerdings zerbrechen die Klingeln schnell und müssen vorsichtig behandelt werden – auch selber schleifen geht nicht. Die Härte der Messer wird übrigens in Rockwell gemessen. Hochwertige Messer weisen hier Werte zwischen 55 und 58 Rockwell auf.

Vorsicht Verletzungsgefahr

Scharfe Messer gehören freilich nicht in Kinderhände, aber auch geübte Köche schneiden sich manchmal. Schlechte Handhabung oder unnötige Kanten erhöhen das Risiko zusätzlich. Wenn das Messer stumpf wird, sollte es wieder geschärft werden, damit man auf Dauer nicht nachlässig im Umgang wird. Auch gehören solche Messer nicht in die Spülmaschine, sondern werden von Hand gereinigt. Dann bleiben sie lange eine Freude in der Küche.

Bild: bg_knight, shutterstock.com

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