Betten und Matratzen regelmäßig wechseln
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Die Matratze im Bett: das vergessene Kind

Im Schnitt verbringen wir hier ein Drittel unseres Lebens: im Bett. Schlaf ist gut und gesund, wir brauchen ihn und viele mögen ihn auch. Abends ins gemütliche Bett kuscheln gibt uns ein bisschen das Gefühl von Kindheit und Unbeschwertheit wieder. Das Schlafzimmer richten wir uns gemütlich ein, unser Bett wird mit allerlei Komfort bedacht. Doch liegen wir erst mal ein paar Jahre in diesem Bett, dann wird der Zustand der Matratze gerne schnell vergessen.

Betten und Matratzen regelmäßig wechseln

Ob sie wohl die Erbse spürt?

Erst wenn sie dann nach zig Jahren durchhängt und uns Schmerzen bereitet, werden wir aktiv. Dabei ist es wichtig, dass wir schon viel früher immer wieder an unsere Matratze und den Lattenrost denken.

Liegen Sie gut?

Die Frage stellt man sich beim Matratzenkauf – Jahre später sollte man sie sich aber auch immer wieder stellen! Matratzen müssen zum eigenen Schlafverhalten passen: Seitenschläfer brauchen eine andere Stabilität, als jemand der gerne die Füße erhöht liegen hat. Wichtig ist, dass die Matratze an bestimmten Punkten den Körper unterstützt. Wer sich ein verstellbares Lattenrost kauft, braucht auch eine flexible Matratze. Spätestens alle 10 Jahre sollte die Matratze gewechselt werden. Nicht nur, weil sie ausgeleiert sein könnte, sondern auch, weil sich ihr Schlafverhaltenverändert und der Körper durch den Alterungsprozess eine andere Unterstützung braucht.

Regelmäßiges Lüften und Wenden

Auch die Matratze sollte immer mal wieder gelüftet werden. Etwa während Ihrem Urlaub in der Ferne können Sie die Matratzen vorher abziehen und aufstellen. Außerdem sollten Sie die Matratzen einmal im Jahr wenden. Die meisten haben heutzutage auch eine sogenannte Sommer- und Winterseite. Diese ermöglichen eine unterschiedliche Wärmeentwicklung im Bett. Außerdem darf man sich auch ruhig alle paar Jahre neue Möbel für das Schlafzimmer gönnen. Es kann zum Beispiel mit steigendem Alter sehr angenehm sein, wenn das Bett etwas höher ist, sodass man bequem im Sitzen aufstehen kann.

Lesen Sie in der Zeit mehr darüber, welchen Einfluss Schlaf auf unser Gehirn hat.

 

Bild: Ermolaev Alexander, shutterstock.com

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