Der EHEC-Erreger verbreitet sich immer schneller, doch noch ist unklar, wie man ihn behandeln kann
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Der EHEC-Erreger: Worauf müssen besonders Frauen achten?

Der EHEC-Erreger verbreitet sich immer schneller, doch noch ist unklar, wie man ihn behandeln kannEin erneuter Skandal im Lebensmittel-Bereich verbreitet derzeit seine Schrecken: Der EHEC-Erreger. Seit wenigen Wochen erkranken überdurchschnittlich viele Menschen an dem eigentlich nicht so neuen Bakterium. Zwischen Panikmacherei und berechtigter Angst sollten natürlich auch Frauen darauf achten, was im Umgang mit dem Erreger wichtig ist – Denn in den meisten Haushalten sind es immer noch die Frauen, die sich um den Haushalt kümmern oder zumindest mit bestimmen, was eingekauft wird. Ersten Angaben zufolge scheint der EHEC-Erreger auf Gurken fest gestellt worden zu sein, die vornehmlich aus Spanien importiert wurden.

Ungewissheit über EHEC: Lieber auf Nummer sicher gehen

Dennoch gibt das keinen Anlass, nachlässig zu sein: Das Bakterium verbreitet sich offensichtlich sehr schnell und noch gibt es keine erfolgreiche Medikamention. Insbesondere für schwangere Frauen oder Mütter bedeutet dies ein erhöhtes Risiko und es gilt, auch auf die Gesundheit der eigenen Kinder zu achten. Im Moment sollte vor allem von frischem Gemüse Abstand genommen werden – egal aus welchem Land dieses importiert wurde. Da darf es lieber mal das Gemüse aus der Tiefkühltruhe oder besonders gut abgekochtes Gemüse – mindestens 10 Minuten bei 70 Grad – sein. Händewaschen gilt als oberste Sorgfaltspflicht, um das Erkrankungs-Risiko zu minimieren. Denn im schlimmstenfalls droht bei einer Infektion mit dem Erreger das Risiko von Nierenversagen, in einigen Fällen kam es sogar zum Tod.

Foto: Michael Bührke / pixelio.de

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