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Gläubige Menschen leben länger

Forscher fanden in einer Studie heraus, dass gläubige Menschen im Durchschnitt länger leben, als Menschen die nicht an Gott glauben.

Dabei ist es völlig unerheblich, welchem Glauben die Menschen jeweils angehören, der Glaube selbst scheint dabei den Ausschlag zu geben.

In vielen Religionen herrscht der Glaube um das ewige Leben, nach dem Tod in einem Jenseits. Was im Christentum und im Judentum das Paradies, das ist beispielsweise bei den Muslimen das Dschanna, in dem Milch und Honig fließen. Im Hinduismus und Buddismus hingegen währt das ewige Leben in Form der Wiedergeburt auf Erden in neuer Gestalt.

Doch dies allein, so fanden die Forscher heraus, ist es nicht, was gläubige Menschen länger leben lässt. Nach den Ergebnissen der Studie vermittelt der Glaube das Gefühl einer Gemeinschaft anzugehören, die von Gott beschützt wird. Dadurch gingen gläubige Menschen mit ihrer Gesundheit ebenso anders um, als auch mit Erkrankungen.

Diese Erfahrung machte als erster ein Arzt in den 1980er Jahren, der in einer Kleinstadt mit einem hohen Anteil streng gläubiger Katholiken praktizierte. Seine Beobachtungen bilden dabei die Grundlage, auf der die heutigen Forscher zu ihrem Ergebnis kamen, dass der starke Glaube an Gott das Leben der Menschen um bis zu sieben Jahre verlängern könnte.

Zurück geführt wird dabei dieser Effekt unter anderem auch auf die in den großen Religionen verankerte Nächstenliebe als einem Grundprinzip des Glaubens. So bedinge dieser Grundsatz nach den Auffassungen der Forscher eine Verbesserung und Stabilisierung der sozialen Bindungen.

In Verbindung mit dem Grundvertrauen in Gott würden äußere Faktoren so deutlich weniger Stress verursachen, wodurch wiederum das allgemeine Wohlbefinden sich verbessere, die Anfälligkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sinke sowie das Immunsystem gestärkt würde.

Bildquelle: aboutpixel.de / Türmchen © Bernd Boscolo

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