Ernährung

Frühlingszeit ist Bärlauchzeit

In den Monaten April bis Juni blüht wieder der Bärlauch, der auch Waldknoblauch genannt wird, in den deutschen Wäldern.

Der Bärlauch, der dem Knoblauch vom Geruch und der Wirkung her stark ähnelt, gilt für viele als Gesundheitselixier. Die Freunde des Bärlauchs wissen genau, wo sie nach ihm suchen müssen.

Das Gewürzkraut gedeiht gerne in der Nähe von Bächen und Laubbäumen. Man erkennt ihn sehr schnell durch seine grünen Blätter und weißen Blüten. Nicht nur viele Gourmets schätzen seinen Geschmack, auch in der Gesundheit spielt der Bärlauch eine große Rolle.

Er hat den Ruf, ein Appetitanreger zu sein, fördert die Gallenproduktion und Verdauung. Zudem werden die Blutgefäße erweitert und auch der Cholesterinspiegel wird durch den Genuss von Bärlauch gesenkt.

Viele leiden unter zu hohen Cholesterinwerten – der Bärlauch hilft, diesen in den Griff zu bekommen. Wer sich die Zeit nimmt, kann den Bärlauch selbst sammeln und sich so ein paar Euro für den Kauf in einem Gemüsegeschäft ersparen.

Allerdings ist dabei Vorsicht geboten, damit es beim Einsammeln in den Wäldern nicht zu einer Verwechslung kommt. Der Bärlauch kann leicht mit anderen Pflanzen verwechselt werden, die giftige Substanzen enthalten. Dazu zählen etwa das Maiglöckchen oder der Herbstzeitlose.

Für den Bärlauch gilt daher das Gleiche wie bei Pilzen. Die „guten“ Arten schmecken gut und sind gesund, die „schlechten“ dagegen können zu Vergiftungen führen.

Bildquelle: aboutpixel.de / bärlauch © Sven Brentrup

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