Sexualität

Die Pille bleibt beliebtestes „Verhüterli“

Die Pille bleibt beliebtestes „Verhüterli“

Sex ist zwar nicht so gefährlich wie Mountainbike oder Motocross. Und dennoch sollte bei dieser – zumindest für viele Frauen – wichtigsten Nebensache der Welt (Männer behaupten oft, dies sei Fußball) auf den richtigen Schutz nicht vergessen werden.

Was beim Mountainbike fahren der Helm, die Handschuhe und die Knieschützer sind, nennt man beim Sex Verhütungsmittel.

Der Effekt, der einen Helm mit einem Kondom verbindet, ist der Schutzfaktor.

Ein Helm beim Mountainbike fahren sorgt dafür, dass der Kopf vor schweren Verletzungen geschützt wird, das Kondom (oder ein anderes Verhütungsmittel) davor dass die Anzahl der Familienmitglieder unerwartet und ungeplant zunimmt.

Im aktuellen Sexualreport haben Forscher jetzt wieder einmal die beliebtesten Verhütungsmittel der deutschen Bundesbürger unter die Lupe genommen. Nach wie vor sind die Pille und das Kondom die Topstars in der Verhütungs-Hitparade. Die beiden „Verhüterli“-Arten werden oft parallel eingesetzt.

Viele Paare gehen quasi doppelt auf Nummer sicher. Die Frau schluckt die Pille, der Mann verwendet das Kondom. Was soll da noch passieren? Die Zahlen dazu: 37 Prozent der Deutschen setzen als Verhütungsmittel Nummer 1 auf die Anti-Baby-Pille. Dazu verwenden zusätzlich 15 Prozent der Männer ein Kondom. Das haben die Befragten im Alter zwischen 18 und 49 Jahren angegeben. Bei 20 Prozent kommt nur ein Kondom beim Sex zum Einsatz. Zehn Prozent der Frauen vertrauen auf die Spirale.

Fünf Prozent lassen sich sterilisieren, wobei die meisten Personen, die diesen medizinischen Eingriff durchführen lassen, zumeist älter als 40 Jahre sind.

Bildquelle: aboutpixel.de / Pack ihn aus! © Arnim Schindler

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