Krankheiten

Schlafstörungen bei Kindern

Als wenn es nicht schon reichen würde, dass viele Erwachsene in Deutschland unter Schlafstörungen leiden.

Auch Kinder können davon betroffen sind. Die aktuellen Zahlen der Gesundheitsmediziner sind alarmierend. Bereist 30 Prozent der Kids leiden in der heutigen Zeit unter Schlafstörungen. Fast jedes dritte Kind also, ein Anteil, der eindeutig zu hoch ist. Vor allem Kinder im Alter zwischen fünf und 16 Jahren leiden unter unruhigem Schlaf.

Der Grund dafür liegt, wie auch bei den Erwachsenen, die nur schlecht einschlafen können oder dauernd aus dem Schlaf gerissen werden, im Stress. Dieser kann in der Schule, aber auch durch eine unbefriedigende Situation in der Familie ausgelöst werden. Psychologen der Universität in Würzburg haben jetzt ein spezielles Schlaftraining für diese Altersgruppe entwickelt. Sie haben herausgefunden, dass die Probleme von den Eltern in vielen Fällen nicht richtig ernst genommen werden.

Viele Mütter und Väter schieben die Schuld den Schulen in die Schuhe. Oft hilft ein offenes Gespräch, vor allem dann, wenn die Eltern selbst Schuld an der Schlaflosigkeit ihrer Sprösslinge tragen. Auf jeden Fall sollten sich die besorgten Mütter und Väter für ein spezielles Einschlaftraining für Kinder entscheiden, wenn das Problem schon länger anhält.

Der Vorteil des speziell auf die Bedürfnisse der 5- bis 16-Jährigen zugeschnittenen Schlaftrainings liegt darin, dass die Eltern in die Therapie miteinzogen werden. So können alle Familienteile mithelfen, die Schlafprobleme der Kinder in den Griff zu bekommen. Am Beginn des Schlaftrainings steht ein ausführliches Gespräch, durch das sich die Psychologen ein Bild machen können, warum die Kids so schwer einschlafen oder immer wieder aus dem Schlaf gerissen werden.

In vielen Fällen kann auch schon ein einfacher Handgriff hilfreich sein. Oft reicht es schon aus, wenn das Bett im Kinderzimmer anders platziert wird, wissen die Experten. Auch ein neues Bett kann in manchen Fällen zu einer Verbesserung der Situation führen.

 

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