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IKEA macht sich stark für Frauen

IKEA zahlt Frauen und Männern gleiche Löhne und arbeitet aktiv daran, weiterhin ein Betriebsklima zu schaffen, das Frauen die gleichen Chancen einräumt wie Männern.

Dabei handelt IKEA nicht nur aus einem Demokratieverständnis heraus, wie Zuzana Poláková, Personalchefin IKEA Deutschland, betont: “Wir glauben, dass wir mit einer vielfältigen Mitarbeiterschaft, in der u.a. ebenso viele Frauen wie Männer eine Führungsposition innehaben, auch unsere vielfältigen Kunden besser erreichen.”

Für das schwedische Möbelunternehmen ist es selbstverständlich, dass der Mensch im Mittelpunkt steht, unabhängig vom Geschlecht. Aber: Die Unterschiede im Bruttostundenverdienst liegen in Deutschland seit mehreren Jahren konstant bei 23 Prozent*. IKEA setzt bei der Bezahlung auf Chancengleichheit und fördert gleichzeitig auch gezielt die berufliche Entwicklung von Frauen. So sind fast 50 Prozent der Führungspositionen von Frauen besetzt und diese stoßen im Laufe ihrer Karriere auch nicht an die “gläserne Decke” wie das Beispiel der Geschäftsführung zeigt: Petra Hesser leitet seit 2006 erfolgreich IKEA Deutschland.

Beruf plus Familie. Ein Drahtseilakt?

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie möglich zu machen. Teilzeitfähige Arbeitsplätze, auch in Führungspositionen, sind relevant für gelebte Chancengleichheit. Das betrifft nicht nur die Frauen. “Eine wichtige Kennzahl ist in diesem Zusammenhang auch, wie viele Männer in Teilzeit arbeiten oder Elternzeit nehmen”, meint Zuzana Poláková. Ziel ist es, eine Kultur zu schaffen, in der Frauen wie Männer die Wahl haben und nicht per Geschlecht einer Rolle zugeordnet werden. So wie es in Schweden üblich ist. Es ist eines der Länder, in dem die Gleichstellung der Geschlechter am höchsten entwickelt ist (Report der Vereinten Nationen 2010). Bereits 1974 führte Schweden die bezahlte Elternzeit und das Elterngeld ein.

23% in der KVINNA (schwed. = Frau) Woche

IKEA möchte mit der KVINNA Woche auf den Equal Pay Day (EPD) aufmerksam machen und verteilt in dieser Zeit Informationsmaterial zum EPD sowie das Symbol der Kampagne: die rote (Papier-)Tasche. Mit ihr können alle Frauen ihre Einkäufe nach Hause transportieren und weiterhin auf die Kampagne aufmerksam machen. Vom 21. bis 26. März erhalten Frauen 23 Prozent Rabatt auf ihre Lieblingsstücke wie z.B. auf das EXPEDIT Regal oder die KNUBBIG Leuchte. Im IKEA Restaurant sowie im Schwedenshop warten leckere Angebote auf die weiblichen Kunden.

Motto: Mannsbilder? Weibsbilder? Neue Bilder!

In Deutschland wird der Equal Pay Day von “Business and Professional Women” (BPW) Germany, einem der größten und ältesten Netzwerke für berufstätige Frauen weltweit, organisiert. “Gemeinsame Aktionen finden schneller Gehör”, sagt Henrike von Platen, Präsidentin des BPW Germany. “Deshalb freuen wir uns sehr, dass IKEA mit seinen 14.000 Mitarbeitern den Equal Pay Day unterstützt.”

Über den Equal Pay Day

Der Equal Pay Day, der internationale Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen, macht auf die fehlende Entgeltgleichheit aufmerksam. Der Aktionstag am 25.3. markiert symbolisch das Ende jenes Zeitraums, den Frauen über den Jahreswechsel hinaus länger arbeiten müssen, um auf das durch-schnittliche Jahresgehalt von Männern zu kommen.

Über Business and Professional Women

Seit seiner Gründung 1930 unterstützt der BPW International Frauen aller Hierarchieebenen dabei, ihre berufliche und fachliche Qualifikation sowie ihre Führungsqualifikationen auszubauen. Der BPW hat 1.800 Mitglieder in 42 deutschen Städten und 30.000 Mitglieder in 100 Ländern weltweit.

Über IKEA

IKEA ist heute in Deutschland an 46 Standorten vertreten. Das erste IKEA Einrichtungshaus wurde 1958 in Älmhult/Schweden eröffnet. 1974 kam IKEA mit dem Einrichtungshaus Eching bei München nach Deutschland. Weltweit gibt es derzeit 320 IKEA Einrichtungshäuser in 38 Ländern. Über 127.000 Mitarbeiter arbeiten auf der ganzen Welt an der Umsetzung der Geschäftsidee von IKEA: “Wir wollen ein breites Sortiment formschöner und funktionsgerechter Einrichtungsgegenstände zu Preisen anbieten, die so günstig sind, dass möglichst viele Menschen sie sich leisten können.”

Quelle Text und Bild: obs/IKEA Deutschland GmbH & Co. KG

* Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland: Pressemitteilung Nr. 428 vom 12.11.2009

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