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Die Auswirkungen von radioaktiver Strahlung

Die ganze Welt blickt derzeit gebannt nach Japan und fühlt mit den Menschen, die dort leben mit.

In Deutschland machen die Atomkraftwerk-Gegner mobil und treten für die Abschaltung der AKWs ein.

Die Strahlengefahr ist allgegenwärtig und viele Menschen fragen sich, welche Auswirkungen die radioaktiven Strahlen verursachen können. Hohe Dosen von Radioaktivität können sich unterschiedlich auf die Menschen auswirken.

Es kommt vor allem darauf an, wie lange der menschliche Körper den Strahlungen ausgesetzt ist. Wenn jemand innerhalb von einer kurzen Zeitspanne mit Radioaktivität in Berührung kommt, kann sich der menschliche Körper leichter dagegen zur Wehr setzen als im Fall einer längeren Bestrahlung.

Die Gefahr von radioaktiven Substanzen ist deshalb so groß, weil es zu Entzündungen und Verbrennungen kommen kann. Auf längere Sicht gesehen, kann es zu Schädigungen des Erbgutes in den Körperzellen kommen.

Eine Gefahr besteht auch darin, dass es zu Zellteilungen kommt. Dies hat zur Folge, dass es zu Missbildungen in der Schwangerschaft kommen kann und Krebsgeschwüre sich entfalten können. Besonders anfällig auf radioaktive Strahlen sind das Knochenmark und der Verdauungstrakt.

Auch die Schilddrüse wird häufig in Mitleidenschaft gezogen. Bei einer Strahlungs-Intensität von 500 Millisievert und einer höheren Dosis kann es bei Menschen bereits nach wenigen Stunden zu gesundheitlichen Schäden kommen. Die ersten Symptome, die darauf hinweisen, sind Übelkeit und Erbrechen.

Die Wissenschaft geht davon aus, dass es ab einem Strahlenwert von 15 Sievert so gut wie keine Überlebenschancen gibt.

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