Krankheiten Wechseljahre

Wechseljahre und Osteoporose

Wechseljahre gehen mit der Zeit vorrüber, eine Erkrankung bringt es aber immer mit sich: die Osteoporose.

Grund ist der Östrogenmangel. Die Folge: die Knochen werden instabiler und brechen leichter.

30% aller Frauen entwickeln nach der Menopause eine klinisch relevante Osteoporose. Durchschnittlich die Hälfte davon erleidet einen Knochenbruch.

Typische Merkmale der Osteoporose sind eine Abnahme der Knochenmasse und Verschlechterung der Knochenarchitektur sowie als deren Folge eine Abnahme der Knochenstabilität. Dies führt zu einer erhöhten Gefahr von Knochendeformationen und Knochenbrüchen.

Bereits ab dem 35. Lebensjahr schwindet bei Frauen die Knochenmasse um 0,3 bis 0,5% jährlich. In der Postmenopause sind es zu Beginn 3 – 5%, später dann 1 bis 2% pro Jahr.

Behandlung:

  • Zur Prävention: vermehrte Calcium-Aufnahme von etwa 1 g/Tag
  • Einnahme von Vitamin D (Ergo- und Cholecalciferol)
  • Sport

Zur Vorbeugung bzw. Behandlung von Osteoporose gibt es auch verschiedene Verfahren der alternativen Medizin, die jedoch keine Wirksamkeitsnachweise nach wissenschaftlichen Kriterien erbringen konnten. Die Behandlungskosten werden auch kaum von den Krankenkassen getragen.

  • Basische Ernährung oder die Einnahme von Basensalzmischungen.
    Bei einer basischen Ernährung sollt eman auf folgende Nahrungsmittel verzeichten: Bohnenkaffee, Schwarztee, Alkohol, Cola- und Limonadengetränke, tierisches Eiweiß (Fleisch, Wurst, Fisch), Fast Food und Fertiggerichte, die meisten Milchprodukte, Industriezucker, Süßstoffe, Süßigkeiten, Weißmehl und Weißmehlprodukten, Erdnüsse, Paranüsse.
  • Magnetfeldtherapie: pulsierende elektromagnetische Felder sollen den Knochenaufbau stimulieren.
  • Vibrationstraining – auch biomechanische Stimulation (BMS), bekannt als Powerplate:
    Die zu behandelnde Person steht auf einer Platte, die in einem Frequenzbereich von 20 bis etwa 50 Hz vibriert und durch den Dehnreflex Muskelkontraktionen hervorruft. Die dabei auftretenden Kräfte sollen den Knochen zum Wachstum stimulieren.
    Eerste wissenschaftliche Untersuchungen belegen die Wirksamkeit.

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