Wechseljahre

Wechseljahre der Frau

Das Klimakterium bezeichnet bei der Frau die Jahre der hormonellen Umstellung vor und nach der Menopause mit dem Übergang von der reproduktiven zur postmenopausalen Phase. Diesen Zeitabschnitt bezeichnet man trivial auch als Wechseljahre.

Etwa 60 bis 70% aller Frauen zwischen 45 und 54 Jahren leiden unter dem so genannten klimakterischen Syndrom.

Erste Anzeichen der Wechseljahre bemerkt man durch die Veränderungen der Menstruation. Die Zyklen werden unregelmäßiger (kürzer oder länger), die Blutungen heftiger oder lang anhaltender.

Die häufigsten Beschwerden sind Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Libidomangel, Scheidentrockenheit.

Manche Frauen berichten auch von Schwindel, Antriebslosigkeit, Reizbarkeit, Aggressivität, Nervosität, Stimmungsschwankungen, Depressionen, Verminderung des Selbstwertgefühls, Gedächtnisstörungen, Konzentrationsschwäche, Harninkontinenz, Blasenentzündung, Verstopfung, Durchfall, trockene Haut, Herzbeschwerden, Gewichtszunahme, Gelenk- und Muskelschmerzen, verlängerte Menstruation (bis zu vier Wochen).

Viele dieser Beschwerden verschwinden nach dem Klimakterium wieder.

Die wichtigste hormonelle Änderung ist der Rückgang des Östrogens, das in den Eierstöcken gebildet wird und den Menstruationszyklus regelt. Beim Einsetzen des Klimakteriums sinkt der Östrogenspiegel drastisch.

Zur Linderung der vegetativen Beschwerden, wie zum Beispiel Hitzewallungen, genügt in vielen Fällen eine Behandlung mit Pflanzenpräparaten wie Traubensilberkerze oder Mönchspfeffer, regelmäßiger körperlicher Aktivität oder Entspannungstechniken wie Yoga.

Nutzen und Schaden einer lokalen oder systemischen Hormonbehandlung werden kontrovers diskutiert.

Bildquelle: aboutpixel.de / relaxed © Rainer Sturm

Quelle: Wikipedia.de

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