Krankheiten

Klimatherapie bei Haut- und Atemwegsbeschwerden

Viele Menschen, die unter Erkrankungen der Atemwege leiden, bemerken bei einem Aufenthalt im Gebirge nach einiger Zeit eine deutliche Minderung ihrer Krankheitssymptome.

Die klimatischen Bedingungen, die in den Gebirgszügen herrschen, werden dabei von der so genannten Klimatherapie genutzt.

Inzwischen ist auch in einer Langzeitstudie bestätigt worden, dass eine Klimatherapie bei bestimmten Haut- und Atemwegserkrankungen über Monate hinweg Linderung bis hin zum Ausbleiben der Krankheitssymptome schaffen kann.

Auf der Grundlage von Daten aus 15 Jahren Klimatherapie kommen wissenschaftliche Studien zu dem Ergebnis, dass mit Hilfe der Klimatherapie tatsächlich zwar nicht Erkrankungen wie etwa Neurodermitis, Heuschnupfen oder allergisches Asthma geheilt werden können, die betroffenen Patienten aber für lange Zeit frei von ihren Symptomen sind.

Dabei reicht bei Erwachsenen schon ein mehrwöchiger Aufenthalt in Mittelgebirgshöhen aus, um eine deutliche Minderung der Symptome zu erreichen. In den der Untersuchung zu Grunde Daten wurde auch deutlich, dass Patienten, die einen mehrwöchigen Aufenthalt im Hochgebirge hatten, meist über Monate hinweg völlig frei von jedweden Krankheitssymptomen waren.

Dieser Effekt wird dabei dem Klima zugeschrieben, welches den Körper stresst und so ihn dazu anregt, selbst Kortison in einem ausreichenden Masse zu produzieren. Aber auch für Patienten, die unter einer Schuppenflechte leiden, kann ein Aufenthalt in einem Hochgebirge durchaus heilungsfördernd sein, da die intensivere UV Strahlung dazu beiträgt, die Hauterkrankung besser abheilen zu lassen.

Aber auch die Seeluft kann bei Patienten mit Neurodermitis einen deutlichen Rückgang der Hauterkrankung bewirken. Auch hier konnten die Wissenschaftler auf Grundlage der erhobenen Daten feststellen, dass die Seeluft dazu beiträgt, dass der körpereigenes Kortison gebildet wird.

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