Krankheiten

Nächtliche Wadenkrämpfe

40 Prozent aller Erwachsenen werden regelmässig von schmerzhaften Verkrampfungen des Wadenmuskels heimgesucht.

Egal ob beim Laufen, Radfahren oder Schwimmen, passieren kann es überall. Doch auch in der Nacht, wenn der Körper und damit die Muskeln, völlig entspannt sind, können die schmerzhaften Verkrampfungen der Muskeln auftreten. Mit der Nachtruhe ist es dann erst einmal vorbei.

Warum ausgerechnet in der Nacht, wenn die Muskeln sich eigentlich vom Tag entspannen können, die schmerzhaften Wadenkrämpfe auftreten, darüber sind sich Wissenschaftler nicht einig.

Es gibt Vermutungen, dass die Ursache der plötzlich auftretenden schmerzhaften Verhärtung des Muskels in der Wade an mangelnder Versorgung des Muskels mit Nährstoffen begründet ist.

Eine ebenfalls in Frage kommende Ursache könnte in einer Störung der Nervenimpulse liegen, wenn sich die angespannte Wade nicht von selbst wieder entspannt. Eine weitere Vermutung besteht darin, dass am Tage die Muskeln an den Waden immer wieder durch die Bewegung gedehnt und gestreckt werden, so dass ein Krampf verhindert wird.

In der Nacht allerdings sind die Muskeln entspannt, so dass auf einen sich anbahnenden Krampf erst reagiert werden kann, wenn der Muskel bereits komplett verhärtet ist.

Viel wichtiger als die Frage, welche Ursache der Wadenkrampf hat, ist allerdings im Moment des nächtlichen, schmerzhaften Erwachsens, wie er am schnellsten wieder zu lösen ist. Am schnellsten wirkt hierbei eine starke Dehnung. Dazu werden die Zehen des durchgestreckten Beines in Richtung Schienbein gezogen. Ist der Krampf noch nicht extrem ausgeprägt, so kann er auch durch eine einfache Massage des Muskels wieder gelockert werden. Ebenfalls entkrampfend wirkt ein warmer Wasserguss.

Zur Vorbeugung nächtlich verkrampfter Waden können tägliche Muskeldehnungen ebenso angeraten sein, wie die zusätzliche Versorgung mit Magnesium.

Bildquelle: aboutpixel.de / Laufen © Moonlight

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