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Im Falle eines Falles

Noch immer hält der Winter Deutschland fest im Griff. Fest getretener Schnee, Eisregen und rutschige Gehwege lassen dabei schnell aus einem kurzen Gang zum Bäcker eine gefährliche Rutschpartie werden.

Oft wird unterschätzt, dass sich unter frische gefallenem Schnee spiegelglatte Eisbahnen verbergen können. Ein schneller Schritt endet dann schnell unfreiwillig auf dem Gehweg.

In diesem Falle gilt es richtig zu fallen, um nicht schwere Verletzungen davon zu tragen. Ein Ausrutscher auf der eisglatten Straße kann nämlich durchaus im Krankenhaus enden. Kopfverletzungen sind ebenso wenig selten, wie auch Verletzungen wie Prellungen und Stauchungen der Wirbelsäule.

Aber auch Ellenbogen, Handgelenk oder Unterarm können bei einem solchen Sturz auf glatten Straßen mit Eis und festgefahrenem Schnee schnell brechen, wenn man instinktiv versucht sich abzufangen. Oft werden nämlich im ersten Impuls die Ellenbögen oder Handgelenke angewinkelt, so dass sie einer enormen Belastung stand halten müssen. Knickt dann das Gelenk auf Grund der zu hohen Belastung ein, kann die Verletzung, die der Sturz verursacht, bis zum Schultergelenk greifen.

Tipps zum richtigen Fallen hält der Deutsch Judo Bund bereit. Gerade in dieser Sportart ist es von enormer Wichtigkeit, das richtige Fallen zu trainieren, um weder beim Training, noch in Wettkämpfen sich starke Verletzungen zu zuziehen. Am wichtigsten bei einem Sturz ist es, dass die Hände und Arme zuerst auf den Boden treffen. Dieses so genannte Abschlagen bündelt die Energie des Sturzes und leitet sie zielgerichtet ab.

Die Wucht des Aufpralls auf den Gehweg wird dadurch so abgeschwächt, dass schwere Verletzungen vor allem an Kopf und Wirbelsäule verhindert werden können. Vor einem schmerzenden Gelenk oder auch einer kleineren Stauchung allerdings ist man auch mit dieser Technik nicht ganz gefeit.

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