Krankheiten

Der Blasenentzündung vorbeugen

Vor allem Frauen sind häufig von einer Blasenentzündung betroffen. Diese ist zwar mit Antibiotika recht schnell behandelbar, doch ist sie sehr schmerzhaft.

Auch birgt die Gabe von Antibiotika Risiken von Folgeinfektionen. Entscheidend bei einer Blasenentzündung und auch zur Vermeidung einer solchen, besonders auf die Ernährung und die Intimhygiene zu achten.

Patientinnen, die mit einer akuten Blasenentzündung ihren Arzt aufsuchen, werden meist mit Antibiotika behandelt und sind binnen weniger Tage wieder vollständig von der schmerzhaften Erkrankung befreit.

Doch leider besteht gerade bei der Gabe von Breitbandantibiotika das Problem, dass diese nicht nur die schädigenden Mikroorganismen im Körper zerstören, sondern mitunter auch die gutartigen, die den Körper gegen verschiedene Krankheiten schützen.

Besonders betroffen sind bei der Einnahme von Antibiotika die Döderlein – Bakterien, die normalerweise für ein saures Scheidenmilieu und damit für den Schutz vor Infektionen sorgen. Fehlen diese Bakterien oder sind nicht ausreichend vorhanden, so kann es zum Beispiel schnell zu Infektionen wie etwa Vaginalpilzen kommen.

Zwar gibt es spezielle Zäpfchen, die Döderlein – Bakterien gezielt ansiedeln können, doch außer für Frauen, die regelmäßig mit Antibiotika behandelt werden müssen, ist dies von Gynäkologen nicht empfohlen. Im Normalfalle verfügt die Scheidenflora über eine schnelle Regeneration. Diese kann gezielt durch eine entsprechende Ernährung und Intimhygiene unterstützt werden.

Gerade bei der Einnahme von Antibiotika sollten Frauen daher bei ihrer Ernährung darauf achten, so wenig Süßes wie möglich zu essen. Auch Softdrinks und Weißmehlprodukte stehen auf der Tabu Liste, da Hefepilze gerade von diesen Nahrungsmitteln ihre eigene Nahrungsgrundlage entnehmen.

Bei der Intimpflege gilt nicht nur während der Einnahme von Antibiotika der Grundsatz weniger ist mehr. Waschen mit warmem Wasser und der Hand sind hier vollkommen ausreichend, auf Waschlappen, Seife, Duschgel und auch im Handel erhältliche spezielle Intimwaschlotionen kann und sollte verzichtet werden.

Weblinks:

Warum Blasenentzündungen nicht häufiger vorkommen – Körpereigenes Antibiotikum schützt vor Harnwegsinfektionen

Bild: SXC

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