Krankheiten

Mit Händewaschen und Lüften gegen die Grippewelle

Wie immer beim Übergang von Herbst zu Winter ist das verstärkte Schnupfen, Husten und Schniefen nicht zu überhören.

Wie in jedem Jahr raten Ärzte zu einer Impfung gegen die Influenza. Neu in diesem Jahr ist dabei, dass der dabei angewandte Wirkstoff auch gegen die sogenannte Schweinegrippe wirksam ist. Damit entfällt in diesem Jahr die Extraimpfung gegen den Virus.

Der beste Zeitpunkt für eine Impfung ist laut der Ärzteschaft genau zu dem jetzigen Zeitpunkt, da erfahrungsgemäß die Grippewelle ihren Höhepunkt in den Monaten Januar bis März erreicht.

Wie immer wird besonders Menschen über 60 Jahren, Personen, die an chronischen Erkrankungen der Atemwege leiden sowie Patienten mit Herz-, Kreislauf-, Nieren- oder Leberleiden nahe gelegt, sich gegen die Grippe impfen zu lassen.

Eine Grippe ist keineswegs mit einer harmlosen Erkältung gleich zu setzten. Allein in Deutschland registrieren die Gesundheitsbehörden jährlich bis zu 11.000 Todesfälle in der Folge einer Erkrankung an der echten Influenza.

Besonders Menschen, die beruflich viele Kontakte mit andern Menschen haben, sollten aus Verantwortung sich selbst und anderen gegenüber sich gegen Influenza impfen lassen. Zu diesem Personenkreis zählen Beschäftigte in Senioren und Pflegeheimen genauso, wie in Kindergärten tätige Menschen, aber auch Ärzte und Krankenschwestern.

Wie in jedem Jahr geben Ärzte und Apotheker auch Tipps, wie man der Gefahr an Grippe aber auch der vergleichsweise harmlosen Erkältung vorbeugen kann. Besonders wichtig ist dabei nach wie vor das gründliche Hände waschen, nicht nur selbstverständlich nach jedem Toilettengang, sondern auch vor der Zubereitung oder dem Kontakt mit Lebensmitteln.

Auch sollten sobald man nach Hause kommt zunächst die Hände gründlich gewaschen werden. Gründlich bedeutet dabei mindestens 30 Sekunden mit Seife unter Einbeziehung der Fingerzwischenräume. Wichtig in dieser Jahreszeit der Grippe- und Erkältungsviren ist das regelmäßige Durchlüften der Räume. Mindestens fünf Minuten am Tag setzt die Virenkonzentration in der Raumluft dabei schon deutlich herab.

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