Krankheiten Wechseljahre

Frauenkrankheit Endometriose

Endometriose ist eine gutartige, aber meist sehr schmerzhafte Wucherung von Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) außerhalb der Gebärmutter. Wenn man nichts  unternimmt, breitet sich die Endometriose immer weiter aus.

Die Endometriose ist nach Myomen die zweithäufigste gynäkologische Erkrankung.

Etwa 4 bis 12 Prozent aller Frauen erkranken zwischen der Pubertät und den Wechseljahren daran, in Deutschland jedes Jahr etwa 40.000.

So vergehen im Durchschnitt sechs bis 12 Jahre zwischen dem Auftreten starker Unterbauchschmerzen und der Diagnose.

In diesem Zeitintervall haben etwa 50 Prozent der betreffenden Frauen fünf oder mehr Ärzte aufgesucht

Die Europäische Endometriose Liga (EEL) sagt, dass bei 70 – 80% aller Frauen mit chronischen Unterbauchschmerzen eine Endometriose als Ursache dieser Schmerzen diagnostiziert wird. Und etwa 10% der Frauen im gebärfähigen Alter leiden unter einer Endometriose.

Häufige Symptome für eine Endometriose sind Schmerzen bei der Regelblutung, chronische Unterbauchschmerzen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.

Ursachen:
Die Ursachen für die Entstehung der Endometriose sind nicht vollständig geklärt. Es gibt zahlreiche Erklärungsmodelle, die jedoch bislang nicht zu beweisen sind. Wikipedia listet viele Ursachen der Endometriose auf.

Therapie:
Bei der operativen Therapie werden die Endometrioseherde entfernt. Die medikamentöse Therapie kann nur die Symptome angehen oder in den Hormonhaushalt eingreifen. Hinzu kommen ergänzende Therapien wie Homöopathie oder Akupunktur.

Weblinks:

Bild: Tsaitgaist / Wikipedia

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