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2000 Bustkrebs-Fälle in Berlin pro Jahr

Das Gemeinsame Krebsregister (GKR) informiert über die aktuellen Zahlen zum Brustkrebs im Land Berlin:

Brustkrebs ist bei Frauen mit Abstand die häufigste Tumorerkrankung. Ungefähr jeder 4. Krebsfall (rund 28 %) betrifft bei Frauen in Berlin die Brust.

In den westlichen Staaten ist Brustkrebs die häufigste Krebsart bei Frauen. Am Brustkrebs sterben mehr Frauen als an irgendeiner anderen Krebserkrankung.

Die meisten Erkrankungen treten zufällig auf, es gibt aber sowohl erbliche als auch erworbene Risikofaktoren. Neben der Heilung sind der Erhalt der betreffenden Brust und vor allem der Lebensqualität erklärtes Ziel der medizinischen Behandlung.

Im Jahr 2007 wurden im Krebsregister der Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Freistaaten Sachsen und Thüringen – 2.014 Fälle von Brustkrebs registriert. Die Mortalitätsstatistik weist für dasselbe Jahr 632 Todesfälle infolge Brustkrebs aus.

Wird Brustkrebs früh erkannt, haben die betroffenen Frauen sehr gute Überlebenschancen.

Solange der Tumor lokal begrenzt ist, d.h. die Lymphknoten nicht betroffen sind, überleben rund 96% der Erkrankten die nächsten 5 Jahre. An dieser Stelle setzt das qualitätsgesicherte Mammographie-Screening für Frauen zwischen 50 und 70 Jahren an.

Das bereits 2002 von Bundestag und Bundesrat beschlossene Brustkrebs-Screening für Frauen wurde in Berlin ab Mitte 2006 umgesetzt. Die Ziele des Programms – die Senkung der Mortalität und eine schonendere Behandlung der Patientinnen – sollen durch die Brustkrebsdiagnose in einem frühen Stadium erreicht werden.

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