In güldenem Glanze: Hochzeit im Herbst
20. Oktober 2014 – 12:25 | Kein Kommentar

Wer sagt, dass der Herbst die kargste Jahreszeit ist, der hat sich gewaltig geirrt. Denn jetzt erst taucht die Sonne die Natur und die Laubwälder in sattes Gold und zeigt, was der Sommer hervorgebracht hat. …

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Tamoxifen soll aggressiven Brustkrebs auslösen

Geschrieben von admin am 10. November 2010 Kein Kommentar|

Das Anti-Krebsmittel Tamoxifen soll selber Krebs auslösen.

Es liegen Berichte vor, die den Schluss zulassen, dass bei Langzeit-Konsumenten von Tamoxifen eine seltene aber aggressive und schlechter behandelbare Variante des Brustkrebses gehäuft auftritt.

Tamoxifen ist eine klassische Therapie bei Frauen, die eine erfolgreiche Brustkrebstherapie hinter sich haben. Tamoxifen soll das Auftreten von Zweittumoren hemmen. Jetzt verdichten sich die Hinweise, dass Tamoxifen selber zur Bildung von Zweittumoren führen könnte, die aggressiver und schwieriger zu therapieren sind.rn

Tamoxifen ist das Mittel der Wahl nach Brustkrebsbehandlung. Schätzungen gehen davon aus, dass es bei etwa 20% der Anwenderinnen das Neuafflackern der Krebserkrankung verhindern kann. Aus diesem Grund sind die meisten Frauen, die Tamoxifen nehmen, Langzeit-Konsumenten.

Tamoxifen ist ein selektiver Östrogenrezeptor-Blocker. Die Tumore, die man gehäuft bei Tamoxifen-Konsumenten gefunden hat, sind selten, aber äusserst aggressiv. Dennoch sind die Experten immer noch der Ansicht, dass die Risiken einer Tamoxifen-Einnahme durch den Nutzen, den das Medikament bringt, aufgefangen werden.

Ausserdem ziehen die meisten den Bericht von Dr. Christopher Li selber in Zweifel. Die Nachricht, dass Tamoxifen ursächlich für seltene aggressive Krebserkrankungen verantwortlich sein könnte, basiert nicht auf Studienresultaten sondern es handelt sich hier lediglich um Beobachtungen. Beobachtungen haben in der wissenschaftlichen Welt den kleinsten Wert und gelten allgemein als äusserst unzuverlässig.

Allerdings wurden die Beobachtungen am renommierten Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle gemacht, einem Zentrum, das weltweit für seine hervorragende wissenschaftliche Arbeit bekannt ist. Der Report wurden denn auch in der Online-Ausgabe eines angesehenen Journals, dem Cancer Research, veröffentlicht.

Gemäss dem Bericht erhöht Tamoxifen bei Langzeit-Konsumenten das Risiko, an einem aggressiven und schwierig zu behandelnden Brustkrebs-Typ um das Vierfache. Normalerweise tritt dieser Tumor in der gegenüberliegenden Brust auf, in der der Ersttumor entdeckt wurde.

Der Bericht folgt einer Publikation von Christopher Li und seinen Mitarbeitern aus dem Jahre 2001, in der ähnliche Resultate schon mal veröffentlicht wurden. Damals war die Rede von einem fünffach erhöhten Risiko für Östrogen-Rezeptor negative Brusttumore, die man bei Langzeit-Konsumenten von Tamoxifen gefunden hatte. Die Studie aus dem Jahre 2001 beobachtete 9″000 Frauen mit einem Durchschnittsalter über 50 Jahren. Dr. Li verfolgte die Verläufe der Frauen über den Zeitraum von 1990 bis 1999.

Quelle: http://www.swissestetix.ch

Die neue Studie untersuchte den Verlauf von 1″103 Brustkrebs Patientinnen, die mit einem Östrogen-Rezeptor positiven Brustkrebs diagnostiziert worden waren. Von den untersuchten Patientinnen entwickelten 369 einen Zweittumor.

Trotz der Tatsache, dass die Studie einen klaren Zusammenhang zwischen der Langzeit-Einnahme von Tamoxifen und dem Auftreten eines Östrogen-Rezeptor negativen Zweittumors zeigte, kann daraus nicht der unmittelbare Schluss gezogen werden, dass alle Brustkrebs-Patientinnen auf Tamoxifen verzichten sollten, meinte Li.

Die Einnahme von Tamoxifen kann in Studien eine 20% Reduktion von Östrogen-Rezeptor positiven Brusttumoren in der kontralateralen Brust vorweisen. Dieser Typ ist die häufigste Form von Brustkrebs nach Identifikation des Ersttumors und wird bei zwei Dritteln aller Frauen entdeckt. Dr. Li meint aber, dass jetzt, wo sich die Hinweise verdichten, dass durch den Gebrauch von Tamoxifen, das Risiko für Östrogen-Rezeptor negative Tumore so stark erhöht ist, eine alternative Therapie ins Auge gefasst werden müsste.

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