In güldenem Glanze: Hochzeit im Herbst
20. Oktober 2014 – 12:25 | Kein Kommentar

Wer sagt, dass der Herbst die kargste Jahreszeit ist, der hat sich gewaltig geirrt. Denn jetzt erst taucht die Sonne die Natur und die Laubwälder in sattes Gold und zeigt, was der Sommer hervorgebracht hat. …

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Steine, die Körper und Seele heilen

Geschrieben von admin am 17. Juli 2014 Kein Kommentar|

Die Versprechung klingt märchenhaft: Physisches und psychisches Leid soll mit innerer und äußerer Anwendung von Edelsteinen, Kristallen und Mineralien gelindert werden können. Die in unserer technikbegeisterten Gesellschaft oft verrufene Steinheilkunde stützt sich auf eine jahrtausendealte Tradition. Aber was ist wirklich dran an der heilenden Wirkung der Energiesteine?

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Intimer Wunsch vieler Frauen: Endlich zur Ruhe finden.

Heilkunst der alten Ägypter

Die Steinheilkunde geht wie die Naturheilkunde davon aus, dass Natursteine und Edelsteine den Menschen helfen können, Körper und Seele in Einklang zu bringen und die physische und psychische Gesundheit zu fördern. Es wird angenommen, dass Gestein und Felsen die ersten echten „Lebewesen“ auf diesem Planeten waren, wir also auf eine Art aus diesen hervorgegangen sind. Der Mensch hingegen halte Gestein fälschlicherweise für „tot“, weil es sich für seine Begriffe nur langsam fortentwickelt. Die Philosophie der Steinheilkunde ist im Fachportal für Naturheilkunde und Naturheilverfahren genauer nachzulesen.

Stein-Behandlungen wurden schon vor Jahrtausenden von den Ägyptern, Griechen, Römern, Chinesen und Indern angewandt. Die älteste Überlieferung stammt aus dem Jahr 4000 vor Christus aus China, als Methoden des Steine-Auflegens entwickelt wurden (Quelle). Steine werden außerdem seit jeher als Glücksbringer verwendet. In Europa wandte die Benediktinerin Hildegard von Bingen die Steinlehre im 12. Jahrhundert jahrelang erfolgreich an und verfasste ein „Heilsteinlexikon“. Sie sprach davon, dass Edelsteine „Strahlen“ und „Kräfte“ haben, die aus ihrer Entstehung in Vulkanen hervorgehen. Sie seien mit bestimmten Schwingungen ausgestattet, die alle Lebewesen um sie herum beeinflussen (Quelle). Mit der Industrialisierung geriet die heilende Wirkung des Gesteins jedoch immer mehr in Vergessenheit. Erst jetzt, mit der Besinnung zurück zur Natur, stoßen immer mehr Neugierige auf diese alternative Heilmethode.

Was bewirken die Steine?

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Jeder Stein ist anders.

Behandelt wird mit Mineralien, Heilsteinen, Edelsteinen und Kristallen auf verschiedenen Ebenen. So wird ihre heilende Wirkung beispielsweise in Schmuck, als Trommelstein für die Hand oder als Seifenstein geschätzt. In der Akupressur werden die Steine für eine Meridianmassage verwendet. Rohsteine können in Zimmer gestellt werden, um den Energiefluss des Raumes zu verbessern und die Meditation zu erleichtern. Aber auch als Salben und Bäder können Edelsteine angewandt, in Pulverform und als Essenz sogar eingenommen werden. Eine besondere Art der Steinheilung geschieht mittels der bloßen Sicht: Schwarze Edelsteine wie Rauchquarz verbessern dabei die Konzentration, während rote wie Granat oder Feueropal Energie spenden. Hier sind die genauen Wirkungen der verschiedenen Farben aufgelistet.

Dass sich die Wirkung von Heilsteinen bisher wissenschaftlich nicht eindeutig belegen lässt, mindert laut den Vertretern der Naturheilkunde nicht ihre Wirksamkeit. Das Gestein wirkt auf einer Ebene, die der klassischen Wissenschaft (noch) nicht zugänglich ist.

Welche Heilsteine gibt es?

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Als Ketten getragen setzen Heilsteine am Herzen an.

Im Bild zu sehen sind Schmuck-Energiesteine des Happy Mind Shops: Verbunden mit Symbolen des Friedens sollen die Steine je nach Gesteinsart und Farbe innere Ruhe, Kraft, Konzentration oder Energie spenden. Die Anzahl und die Anwendungsvielfalt der Heilsteine sind riesengroß. Wir präsentieren hier nur eine kleine Auswahl der vermuteten Wirkungen einiger Gesteine (hier eine ausführlichere Liste):

Achat: innere Balance und Stabilität, Erhöhung der Konzentration, Schutz, Geborgenheit, Fokus, Entfernung negativer Energien

Amethyst: beruhigende und heilende Wirkung, gegen innere Unruhe, gegen Albträume, gegen Stress, durchblutungsfördernd

Bergkristall: gut für den Energiegesamthaushalt des Körpers, hilfreich gegen Schilddrüsenerkrankungen (laut von Bingen)

Chrysopras: für Entgiftung und Entschlackung

Feueropal: für Herz und Kreislauf

Jade: Liebe, Heilung, Schutz, Zugang zu eigenen Gefühlen, gut für die Nierenfunktion

Smaragd: Linderung bei Schmerzen, gut für Knochen und Muskulatur

Welcher Stein soll es sein?

Energiesteine gehen, der Steinheilkunde zufolge, eine persönliche Bindung mit den Menschen ein, die sie tragen. Daher ist es wichtig, nicht nur die Wirkung der Steine zu kennen, sondern sich bei der Auswahl des richtigen Steines von seiner Intuition leiten zu lassen. Hier gilt: Richtig ist das, was sich richtig anfühlt. Wer Schwierigkeiten hat, auf seine innere Stimme zu hören und sein Bauchgefühl zu entdecken, sollte es im Vorhinein mit Entspannungsübungen versuchen (z.B. mit progressiver Muskelentspannung).

Fazit: Wie so oft im Leben gilt: Ausprobieren! Eine Pauschalheilmethode existiert nicht, auch nicht in der modernen Medizin. Bedenkt aber: Bloß weil etwas nicht mit einem Beipackzettel ausgestattet ist, ist es nicht von vornherein minder wirksam. Bei der oft uferlos anmutenden Liste der Nebenwirkungen auf Beipackzetteln der herkömmlichen Medizin sind Heilsteine aber auf alle Fälle schon mal minder schädlich.

Bilder: bildagentur.panthermedia.net/Astrid08/elxeneize, http://www.happymindmagazine.de/shop/

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