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Die Angst der Deutschen vor dem Zahnarzt

Es gibt Termine, die können einem schon vorweg den Angstschweiß auf die Stirn bringen.

Ein unangenehmer Termin beim Finanzamt zum Beispiel. Oder eine Vorladung des Schuldirektors, der Neues über den Sprössling zu berichten weiß.

Das sind Pflichttermine, vor denen man sich oft fürchtet, obwohl sie im Prinzip nicht wehtun.

Anders dagegen verhält es sich mit dem Besuch bei seinem Zahnarzt. Auch wenn es der Herr Doktor nur gut mit einem meint, kann diese Gutmütigkeit durchaus Schmerzen verursachen. Sehr große Schmerzen sogar, wie viele Deutsche aus eigener leidvollen Erfahrung wissen.

Dennoch lassen sich die Deutschen mehrheitlich Jahr für Jahr brav von den Medizinern auf den Zahn fühlen. Zwei Drittel der Frauen und Männer statten den Ordinationen zumindest einmal im Jahr einen Besuch ab. Ein Drittel dagegen entpuppt sich als Zahnartz-Muffel.

Auffällig dabei ist das Ost-West-Gefälle. Vor allem die Bürger aus den östlichen Bundesländern sind eher dazu zu bewegen, ihren Zahnarzt aufzusuchen.

Aus dem ersten Zahnreport, die von der Krankenkasse Farmer/GEK erstellt und jetzt veröffentlicht wurde, geht hervor, dass die meisten Zahnarzt-Verweigerer jung sind und dem männlichen Geschlecht angehören.

Von den Männern zwischen 20 und 25 Jahren besuchen nur etwa 50 Prozent jährlich ihren Zahnarzt. Mit zunehmendem Alter zeigen sich die jungen Männer dann etwas weniger feige: Ab 25 Jahren stattet schon jeder Zweite seinem Zahnarzt einen Besuch ab.

 

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